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23. Februar 2005, 00:00
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AfW: Finanzdienstleister-Studie zu VC

Der Arbeitgeberverband der finanzdienstleistenden Wirtschaft AfW e.V., Berlin, hat seine Jahresstudie 2004/2005 zur Lage der freien Finanzdienstleister vorgestellt. Anders als bei der ersten, vor Jahresfrist erstellten Studie wurden diesmal Markt- und Vertriebsperspektiven mit speziellem Bezug auf Venture-Capital untersucht.

Wichtige Resultate: Immerhin 79 Prozent der befragten AfW-Mitglieder haben bereits mit einer oder mehreren Venture-Capital-Gesellschaften zusammen gearbeitet. 73 Prozent der Vertriebsunternehmen würden neue Mitarbeiter für den Ausbau dieses Geschäftsfeldes einstellen. Für die Studie, deren Kosten von der AfW Marketing sl übernommen worden sind, hat die Kölner BBE Unternehmensberatung im Auftrag des AFW einerseits insgesamt 153 freie Finanzdienstleister und Unternehmen, ausnahmslos AfW-Mitglieder, befragt.

Des Weiteren ging in die Untersuchung eine anonyme forsa-Befragung von rund 500 privaten Haushalten ein. Wenig überraschend kommen dabei für viele Verbraucher Venture-Capital-Fonds als Anlageform kaum in Betracht. Lediglich zwei Prozent der privaten Haushalte kann als Interessenpotenzial betrachtet werden, wobei der geringe Kenntnisstand der Befragten eine Rolle spielt.

Bevorzugte Anlageformen sind nach wie vor der Bausparvertrag, Sparbuch/-brief, Aktienfonds. Für eine vertrauensvolle Beratung in Geldfragen werden von 56 Prozent Sparkassen oder Volks- und Raiffeisenbanken genannt, unabhängige Berater folgen mit 18 Prozent nach anderen Banken (23 Prozent) an dritter Stelle. Damit schlugen sie Bausparkassen, sonstige Institutionen wie Direktbanken und Versicherungsmakler.

Die Studie ist über den AfW erhältlich und kostet in der Vollversion 500 Euro.

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