Anzeige
11. Oktober 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

‘AK Vermittlerrichtlinie’ updatet Material

Der Arbeitskreis ?EU-Vermittlerrichtlinie Dokumentation? hat auf seiner Internetseite www.vermittlerprotokoll.de umfangreiche Änderungen und Erweiterungen der entwickelten Vorlagen für Vermittler veröffentlicht.

Der Arbeitskreis hatte mit wissenschaftlicher Unterstützung von Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski von der Humboldt-Universität Berlin Vorlagen zu der Dokumentationspflicht im Rahmen der EU-Vermittlerrichtlinie erstellt. Es soll ein einheitliches Dokumentationsverfahren geschfafen werden, das im Markt zum Standard werden und den Vermittlern zukünftig Rechtssicherheit bei ihrer Arbeit gewähren soll. Der Arbeitskreis ?EU-Vermittlerrichtlinie ? Dokumentation? ist ein Bündnis der Berufsverbände und Servicegesellschaften BVK, Charta, germanBroker.net AG, ivm, Verband der Fairsicherungsmakler und VVV.

Ziel der Kooperation ist es, die vorgeschriebene Dokumentationspflicht im Rahmen der EU-Vermittlerrichtlinie für den Versicherungsmakler praktikabel umzusetzen sowie praxisnahe und kosteneffiziente Lösungen zu entwickeln. Zu diesem Zweck erstellte der Arbeitskreis in einer ersten Phase einen Maklerauftrag, in dem die vorgeschriebenen Mitteilungspflichten integriert wurden. Gleichzeitig wurde ein Einzelvertrag formuliert, falls der Kunde nur am Abschluss eines Versicherungsvertrages interessiert ist. Hinzu kam eine Vorlage für ein Beratungsprotokoll.

Da dem Beratungsprotokoll eine Risikoanalyse vorangehen sollte, entwickelte der Arbeitskreis in einer zweiten Phase Risikoanalysevorlagen, um den Makler, der laut EU-Vermittlerrichtlinie das Kundengespräch zu dokumentieren hat, Hilfestellungen für die Risikoanalysen an die Hand zu geben. In der zweiten Phase unterstützte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) die Arbeit durch entsprechende Anregungen.

Nach der ersten Entwicklungsphase legte der Arbeitskreis sein Hauptaugenmerk auf die praktikable Umsetzung der Dokumentationsvorschriften. So wurde beispielsweise an Hand der Arbeitsabläufe im Maklerbüro das Beratungsprotokoll angepasst. Weiterhin optimierte der Arbeitskreis auf Grund der praktischen Erfahrungen seine Vorlagen zu den Risikoanalysen. Ziel ist, die Dokumentationspflicht für den Makler so schlank wie möglich zu gestalten.

Ergänzend entwickelte der Arbeitskreis eine Risikoanalyse zur betrieblichen Altersersorgung. In den Prozess waren neben den beteiligten Berufsverbänden die Versicherungsunternehmen Swiss Life, Stuttgarter Lebensversicherung und Neue Leben einbezogen. Momentan wird der Bereich ?Versorgung? grundlegend überarbeitet.

Mittlerweile haben sich erste Softwarelösungen zertifizieren lassen. Der Arbeitskreis zertifiziert die Softwarelösung Finanz ProfiT der Firma Implaneum GmbH sowie das Kfz-Angebotsprogramm der VHV Versicherungen. Weitere Zertifizierungen von mehreren Softwareanbietern stehen an.

Weitere Informationen zu den Vorlagen: www.vermittlerprotokoll.de

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...