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18. Mai 2005, 00:00
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Aktienfonds: Berater pessimistischer

Der Absatz von Aktienfonds fällt künftig geringer aus. Nach einer aktuellen Umfrage bewertet im April nur noch die Hälfte der Anlageberater in Deutschland die künftige Absatzentwicklung von Aktienfonds optimistisch, zehn Prozent weniger als im Vormonat. Die Beurteilung der momentanen Nachfrage bleibt konstant auf niedrigem Niveau.

Bei Rentenfonds dagegen sinken die positiven Bewertungen der Absatzlage im April um fünf Prozentpunkte auf 40 Prozent. Damit liegen sie aber immer noch doppelt so hoch wie bei Aktienfonds. Die Bewertungen für Geldmarkt-, Immobilien- und Hedgefonds bleiben im April stabil mit leichter Tendenz nach oben. Das sind Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage von TNS Infratest im Auftrag von Robeco Asset Management. Die Fondsgesellschaft befragt 350 Anlageberater monatlich zur aktuellen und zukünftigen Absatzsituation verschiedener Fondssparten.

Die Erwartungen für Aktienfonds erhalten zum ersten Mal nach siebenmonatiger Aufwärtsbewegung wieder einen Dämpfer: Waren im März dieses Jahres noch 61 Prozent der Berater für die Nachfrageentwicklung in den nächsten sechs Monaten optimistisch, sind es im April nur noch 51 Prozent. Die aktuelle Lage benoten im April 20 Prozent der Befragten als ?gut? (März: 19 Prozent).

?Bei Anlegern in Deutschland herrscht derzeit Verunsicherung durch die gedämpften Wachstumsprognosen?, sagt Frank Alexander de Boer, Geschäftsführer Robeco Deutschland. ?Vor diesem Hintergrund könnten Rentenfonds für Anleger attraktiver werden als Aktienfonds, da Rentenprodukte trotz niedriger Zinsen ein besseres Chancen- Risiko-Verhältnis bieten.?

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