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5. August 2005, 00:00
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Altersvorsorge-Umfrage: Viel Unkenntnis

38,3 Prozent der Deutschen können heute noch keine Aussagen über ihre finanzielle Situation im Ruhestand machen. So das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der GfK (Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung), Nürnberg, im Auftrag des VZ VermögensZentrum, München. Danach ist die private beziehungsweise die betriebliche Rente (?Leibrente?) mit 28,5 Prozent der Favorit für den Lebensunterhalt.

Mehr als jeder Fünfte (21,1 Prozent) glaubt, allein von der gesetzlichen Rente leben zu können. Nicht einmal jeder Zehnte hält es für wichtig, auf Mieteinnahmen oder Zinsen (4,5 Prozent) sowie Aktien oder Aktienfonds (3,7 Prozent) zu setzen. Überraschend: Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt es kaum noch.

An die Rente vom Staat glauben nur noch 7,2 Prozent der unter 40-Jährigen. Und über 70 Prozent der 20- bis 29-Jährigen und immer noch mehr als die Hälfte der 30-bis 39-Jährigen haben gar keine Vorstellung, wovon sie im Alter leben werden. Aber selbst 27 Prozent der 50-bis 59-Jährigen und noch elf Prozent der über 60-Jährigen sind ratlos. Das gilt auch für 49,1 Prozent der Arbeiter.

Für die Untersuchung wurden im Juli 2.906 Männer und Frauen ab 14 Jahren aus dem gesamten Bundesgebiet interviewt.

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