Anzeige
Anzeige
7. April 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

AWD stellt höhere Dividende in Aussicht

Die AWD Holding AG hat das Geschäftsjahr 2004 mit einem Umsatz von 691,1 Millionen Euro abgeschlossen. Das entspricht einem Plus von 22,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr Erstmalig präsentierte der Hannoveraner Finanzvertrieb die Konzernzahlen neben der HGB- auch in der Darstellung nach dem internationalen Rechnungslegungsstandard (IFRS). ?Danach kommen wir auf Umsatzerlöse von 716,4 Millionen Euro, was einer nochmaligen Steigerung von 3,7 Prozent entspricht?, kommentiert der AWD-Vorstandsvorsitzende Carsten Maschmeyer die Zahlen.

Das operative Ergebnis (EBIT) stieg nach AWD-Angaben auf 71,9 Millionen Euro (plus 29,5 Prozent gegenüber 2003), das Ergebnis je Aktie beträgt 1,32 Euro (Vorjahr: 0,95 Euro). ?Stimmt die Hauptversammlung am 8. Juni unserem Dividendenvorschlag von 1,25 Euro je Aktie zu, entspräche dies einem Ausschüttungsvolumen von 47,4 Millionen Euro beziehungsweise einer Ausschüttungsquote von 95 Prozent?, so Maschmeyer.

In Deutschland konnte AWD ? insbesondere bedingt durch die Sonderkonjunktur beim Verkauf steuerbegünstigter Lebensversicherungen – gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Umsatzsteigerung von 34,9 Prozent auf 425,2 Millionen Euro erreichen. In Großbritannien (plus 7,7 Prozent) und Österreich (plus 7,2 Prozent) legte AWD ebenfalls zu, in der Schweiz gingen die Umsatzerlöse dagegen um 4,7 Prozent zurück.

Auf Lebensversicherungsprodukte entfielen konzernübergreifend allein 60 Prozent des Umsatzes. Darauf folgen Hypotheken und Finanzierung (11 Prozent), Immobilien (sechs Prozent), private Krankenversicherungen und Investmentfonds (jeweils vier Prozent) sowie Sach- und Unfallversicherungen (drei Prozent). Geschlossene Fonds schlugen mit zwei Prozent zu Buche.

AWD hatte jedoch in der Vergangenheit auch einige Beteiligungsangebote der insolventen Münchener Falk-Gruppe (cash-online berichtete) im Programm. ?Die besonders hart getroffenen Falk Fonds 80 sowie der Falk Zinsfonds sind nicht von uns vermittelt worden. Wir informieren die Anleger der älteren Falk Fonds regelmäßig über den Stand der Dinge?, teilt Vorstandsmitglied Friedemann Derndinger gegenüber cash-online mit.

Insgesamt konnten laut AWD im vergangenen Jahr rund 256.000 neue Kunden gewonnen werden, die aktuelle Zahl der Stammkunden wird auf 1,4 Millionen taxiert. Maschmeyer: ?Die Cross-Selling-Quote liegt aktuell bei 5,1 Produkten pro Kunde, bis 2008 streben wir eine Steigerung auf Sechs an.? Den durchschnittlichen Provisionserlös pro Kunde taxiert der AWD-Chef konzernübergreifend auf 1.500 Euro.

Die aktuelle Zahl der Berater gibt AWD mit insgesamt 6.014 an; sie wurde in 2004 um 22,8 Prozent (1.117 Neuzugänge) gesteigert. ?Wir verzeichnen gegenwärtig eine Fluktuationsrate von rund sieben Prozent, der Marktdurchschnitt liegt bei zehn Prozent?, berichtet der Vorstandschef. Innerhalb von drei Jahren will AWD die Zahl der Berater auf 8.000 steigern, der Jahresumsatz soll dann bei einer Milliarde Euro liegen. Insbesondere im Ausland sieht AWD weiter großes Wachstumspotenzial: ?Das Verhältnis unseres Deutschland-Geschäfts zum Ausland-Geschäft beträgt 60 zu 40?, so AWD-Vorstand Ralf Brammer. ?Bis 2008 gehen wir davon aus, dass sich dies genau umgekehrt hat.?

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Studie: Assekuranz sichert über eine Million Jobs

Die Versicherungswirtschaft sorgt über direkte, indirekte und Konsumeffekte für 1,2 Millionen Jobs und generiert einen Beitrag zur Bruttowertschöpfung in Höhe von 90 Milliarden Euro. Diese Kennzahlen stammen aus der aktuellen Prognos-Studie “Die Bedeutung der Versicherungswirtschaft für den Wirtschaftsstandort Deutschland”.

mehr ...

Immobilien

WIKR: Präzisierungen bei Immobilienkrediten

Die umstrittenen strengen Vorgaben für die Vergabe von Immobilienkrediten werden nachgebessert. Der Bundestag beschloss am Donnerstag Präzisierungen zu der seit einem Jahr geltenden “Wohnimmobilienkreditrichtlinie” der EU.

mehr ...

Investmentfonds

Milliardärsranking: Warren Buffett rutscht ab

Bislang galt der Investmentguru Warren Buffett – hinter Microsoft-Gründer Bill Gates – als zweitreichster Mensch der Welt. Doch dank eines starken Laufs am Aktienmarkt konnte ein weiterer US-Unternehmer und Investor Buffett von Platz zwei verdrängen.

mehr ...

Berater

“Als ich anfing, war es geradezu exotisch, sich mit Frauen zu beschäftigen”

Heide Härtel-Herrmann ist seit über 30 Jahren als Beraterin tätig. Mit Cash. hat sie über ihren Werdegang, Frauen in der Finanz- und Versicherungsbranche und die Bedürfnisse weiblicher und männlicher Kunden gesprochen.

mehr ...

Sachwertanlagen

S&K-Gründer mit Strafen am unteren Rand auf freiem Fuß

Der Betrugsprozess um das Immobilienunternehmen S&K hat sich in Teilen als undurchführbar erwiesen. Nach einem Deal mit der Justiz kommen die Gründer mit Strafen am unteren Rand davon.

mehr ...

Recht

Vorgeschobener Eigenbedarf: Mieter steht Schadensersatz zu

Ein Mieter, dem aufgrund von Eigenbedarf gekündigt wurde, klagte vor mehreren Instanzen auf Schadensersatz, da der Vermieter die Wohnung nach seinem Auszug nicht wie angekündigt nutzte. Der Bundesgerichtshof (BGH) gab dem Kläger in einem Urteil am Mittwoch Recht.

mehr ...