Anzeige
19. August 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

AWD: Umsatzrückgang in Deutschland

Der Finanzvertriebskonzern AWD Holding AG, Hannover, hat im zweiten Quartal 2005 einen Umsatzrückgang auf dem deutschen Markt verbucht. Von April bis Juni 2005 sei ein Konzerngewinn von zwölf (Vorjahr 11,4) Millionen Euro angefallen. Operativ habe der Gewinn (Ebit) mit 16,6 Millionen Euro stagniert.

Allerdings gibt der Finanzdienstleister an, in dem Quartal drei Millionen Euro für die Integration des britischen Finanzberaters Chase de Vere aufgewendet zu haben. Die Erlöse sanken um 4,2 Prozent auf 148,9 Millionen Euro. Eine Prognose für das Gesamtjahr 2005 gab AWD nicht ab.

Während die Umsätze in Österreich, Osteuropa, Großbritannien und der Schweiz zum Teil zweistellig zulegten, verbuchte AWD in Deutschland einen Rückgang der Provisionserlöse um 18 Prozent auf 71,5 Millionen Euro. Grund dafür seien die vielen gesetzlichen Änderungen bei der Altersvorsorge sowie die überraschenden Bundestagsneuwahlen.

Laut Unternehmensangaben hielten sich die Kunden deshalb zurück. ?Alle, Politiker, Medien und Berater müssen noch stärker die Konsequenzen des Alterseinkünftegesetzes für den Bürger verdeutlichen. Die Kürzung der gesetzlichen Rente ist erfolgt. Altersvorsorge hieß bisher, anzulegen, was übrig war; ab sofort, anzusparen, was nötig ist?, so Carsten Maschmeyer, Vorstandsvorsitzender der AWD Holding AG.

Im ersten Halbjahr 2005 gewann AWD 96.500 neue Kunden. Darüber hinaus schlosseninsgesamt 118.800 Stammkunden wiederholt Verträge ab – ein Plus von 7,4 Prozent. Damit erreichte die Anzahl der beratenen Kunden mit 215.300 insgesamt das Niveau des Vorjahreszeitraums. Die Beraterbasis wurde seit dem ersten Halbjahr 2004 um 672 neue Beraterinnen und Berater verstärkt; das entspricht einem Plus von 12,1 Prozent auf konzernweit 6.233 Finanzberater.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Bericht: Höheres Rentenniveau beseitigt Altersarmut nicht

In der Debatte um die Bekämpfung von Altersarmut hat die Rentenversicherung vor falschen Strategien gewarnt. Dies melden die Zeitungen der Funke Mediengruppe.

mehr ...

Immobilien

Positionswechsel im Vorstand von Commerz Real

Sandra Scholz (45) wird zum 1. März 2017 in den Vorstand der Commerz Real aufrücken. Die bisherige Leiterin Human Ressources und Communications wird im Vorstand neben diesem Bereich auch für Marketing und Direktvertrieb, Compliance, Recht sowie das Investoren- und Anlegermanagement verantwortlich zeichnen.

mehr ...

Investmentfonds

Regimewechsel an den Märkten möglich

Nach dem Amtsantritt von Donald Trump schauen die Märkte gebannt auf die Wall Street. Gastkommentar von Werner Kolitsch, M&G Investments

mehr ...

Berater

Testament unauffindbar? Auch die Kopie ist gültig

Die Kopie eines Testaments kann zur Bestimmung der Erbfolge ausreichen, wenn die formgerechte Errichtung des Originaltestaments bewiesen werden kann. Dies entschied das Oberlandesgericht (OLG) Köln in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Finanzchef bei Dr. Peters

Markus Koch ist mit sofortiger Wirkung in die Geschäftsführung der Dr. Peters Group berufen worden. Er wird dort künftig die Bereiche Finanzen, Controlling, Rechnungswesen, Steuern, Unternehmensplanung, Personal und IT verantworten.

mehr ...

Recht

Brexit hat Folgen für britische Fondsbranche

Auf die britischen Investmenthäuser kommen möglicherweise unruhige Zeiten zu. Der Brexit könnte dazu führen, dass Großbritannien künftig den Status eines so genannten “Drittstaates” hat. Für die britische Fondsbranche hätte dieses Szenario Folgen.

mehr ...