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4. Mai 2005, 00:00
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Berater empfehlen Schiffsbeteiligungen

Schiffsbeteiligungen entpuppen sich bei einer aktuellen Umfrage unter 260 unabhängigen Finanzexperten in der Kategorie “geschlossene Fonds” derzeit als Favorit. In der Frühjahrsstudie 2005 der Finanzberatungsgesellschaft Plansecur, Kassel, empfehlen 88 Prozent der Berater das maritime Engagement, sofern Kapitalanlagen dieser Art in das individuelle Anlagekonzept passen.

An zweiter Stelle stehen geschlossene Fonds mit Auslandsimmobilien, zu denen 79 Prozent der Experten raten (Mehrfachnennungen waren erwünscht). Bei geschlossenen Fonds mit Inlandsimmobilien erwarten indes nur 40 Prozent der Fachleute eine attraktive Rendite. Den dritten Platz belegen Immobilien mit Sonderabschreibung (70 Prozent). Zu Immobilien mit Regel-AfA raten allerdings nur 23 Prozent der Experten.

Weitere Ergebnisse: Rund zwei Drittel (67 Prozent) der Finanzfachleute empfehlen Privatanlegern die Beteiligung an Windkraftanlagen. Danach folgen Lebensversicherungsfonds, zu denen immerhin 45 Prozent der Experten tendieren. 34 Prozent sehen bei Medienfonds gute Chancen, 31 Prozent bei Risikokapitalfonds.

Generell seien die Privatanleger heute kritischer bei der Bewertung von Kapitalanlagen als noch vor einigen Jahren, stellen 89 Prozent der Fachleute fest. Dabei ist die operative Rentabilität wichtiger als die steuerliche Optimierung, wie 85 Prozent der Experten meinen. Neben der bloßen Rendite spielen auch humane und ökologische Aspekte eine immer wichtigere Rolle, sagen 55 Prozent.

Der um sich greifenden “Schnäppchen-Mentalität” beim Einkaufen zum Trotz sind die Deutschen bei Geldanlagen eher konservativ, hat die Plansecur-Studie zutage gefördert. Auf “spontane Investmentschnäppchen” legen die Privatanleger keinen Wert, stellen 95 Prozent der Berater fest.

Bei der Mehrzahl der Verbraucher steht die Absicherung an erster Stelle, um den finanziellen und sozialen Status quo auch bei widrigen Umständen wie Arbeitslosigkeit oder Krankheit aufrecht zu erhalten, sagen 53 Prozent der Finanzexperten. 51 Prozent stufen die systematische langfristige und unabhängige Finanzplanung als sehr wichtiges Verbraucherthema beim privaten Vermögensaufbau ein.

Wie sich die Einschätzung der Finanzberater angesichts des im Bundeskabinett beschlossenen Paragrafen 15 b Einkommenssteuergesetz und dessen Auswirkungen auf die Verlustverrechnungen von geschlossenen Fonds verändern wird, bleibt abzuwarten (siehe Rubrik ?Geschlossene Fonds?).

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