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16. Dezember 2005, 00:00
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Finanzvertriebe vor Strukturwandel

Das Alterseinkünftegesetz (AEG) macht deutschen Finanzdienstleistern das Leben schwer.
Zahlreiche Vertriebsunternehmen verzeichneten in 2005 teilweise bis zu 50 Prozent Einbußen bei Provisions-einnahmen. ?Wir alle spüren die Auswirkungen einer zu komplexen gesetzlichen Regelung. Zudem lassen sich viele Anleger durch die Erkenntnis ihrer enormen Rentenlücke entmutigen und fallen in eine Verweigerungshaltung. Diesen Effekt haben wir alle unterschätzt?, berichtet Stefan Herbst, Vorstand der EMF AG, in einem Roundtable-Gespräch führender Branchenexperten in der aktuellen Ausgabe des Hamburger Kapitalanlage-Magazins Cash.

Übergreifendes Ergebnis der Expertenrunde: Die Branche steht vor großen Herausforderungen und einem tiefgreifenden Strukturwandel. Ob nebenberufliche Finanzberatung weiter eine wichtige Rolle spielen wird, wird von den Markt-beobachtern unterschiedlich beurteilt. Generell wurde aber das nach wie vor über weite Strecken nicht positive Image der Finanzberater in der Bevölkerung kritisiert, das im krassen Missverhältnis zur wichtigen Aufgabe der unabhängigen Beratung und privaten Vermögensbildung steht. Cash. diskutierte mit den Teilnehmern des Roundtables, wie die anstehende Umsetzung der EU-Versicherungsvermittlerrichtlinie den Vertriebsmarkt weiter beein-flussen wird und welche Strategien Finanzdienstleister künftig zur Kundenakquise verfolgen wollen.

Weitere Themen der aktuellen Cash.-Ausgabe:
Offene Immobilienfonds ? Global Player mit inter-nationaler Strategie hängen die Deutschlands-Fonds ab;
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Börsengänge von Initiatoren geschlossener Fonds ? Die Tücken beim Sprung aufs Börsenparkett.

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