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6. Januar 2005, 00:00
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Privatkunden im Visier

Die deutschen Großbanken wollen in diesem Jahr ihr Engagement im Privatkundengeschäft verstärken. Das berichtet die Tageszeitung Die Welt in ihrer gestrigen Ausgabe. Demzufolge planen die Deutsche Bank, Frankfurt, die HypoVereinsbank, München, und die Dresdner Bank, Frankfurt, letztere gemeinsam mit der Allianz, München, eine Vielzahl neuer Produkte und Initiativen. Ziel sei es, das Privatkundengeschäft weiter auszubauen oder die erreichten Marktanteile gegenüber Konkurrenten zu verteidigen.

Um dies zu erreichen, planen beispielsweise Allianz und Dresdner Bank eine Vertriebsoffensive mit Produktpaketen. Laut Welt sollen mit etwa 12.000 Versicherungsvertretern in diesem Jahr etwa 300.000 neue Bankkunden gewonnen werden. Weiter heißt es, dass mittelfristig etwa die Hälfte der Allianz-Agenturen Bankprodukte verkaufen sollen.

Eines dieser Produkte ist laut der heutigen Ausgabe der Financial Times Deutschland (FTD) ein Konto bei der Dresdner Bank für 2,75 Euro monatlich. Zudem soll es eine Dresdner-Visa-Karte geben, mit der die Kunden für alle Tankstellenumsätze eine Erstattung von einem Prozent bis höchstens 50 Euro im Jahr bekommen können. Allerdings sei es, wie der Allianz-Sprecher gegenüber der FTD äußerte, nicht ausgeschlossen, dass die Bank diese Produkte zu einem späteren Zeitpunkt auch über den Schalter anbietet.

Die beiden anderen Großbanken planen ähnliches. Die HypoVereinsbank ist nach dem Bericht in der Welt bereits im vergangenen Jahr mit vier standardisierten Produktpaketen, ähnlich denen der Dresdner Bank, die in Betreuungsgrad und Preis differieren, an den Markt gegangen. Die Deutsche Bank dagegen will laut Welt eher mit Produkten für die Altersvorsorge neue Kunden gewinnen und will zu diesem Zweck die Beratung verbessern.

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