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28. Januar 2005, 00:00
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Stipendien für Berater

Die Tutor Unternehmensberatung, Neumünster, hat gemeinsam mit der US-amerikanischen Mensch & Recht Inc. ein Qualifizierungskonzept entwickelt, das die Förderung der Berater-Ausbildung mit Stipendien vorsieht. ?Jeder Finanzberater erhält darüber eine komplette Ausbildung bis zum Uni-Abschluss spendiert und muss sich währenddessen nicht einmal Sorgen um sein monatliches Auskommen machen?, so Peter L. Pedersen, Tutor-Geschäftsführer.

In der ersten Stufe absolviert der Berater in 18 Monaten das berufsbegleitende, nichtakademische Studium zum Masterconsultant in Finance MFC. Ab 2006 folgt die zweite Ausbildungsstufe in Form eines sechssemestrigen Universitätsstudiums zum ?Bachelor of Arts – Business Administration? an der Privaten Hanseuniversität, Rostock. ?In diesem Studiengang werden erstmalig in Deutschland ein universitäres Studium mit einem berufsorientierten Trainee-Studium kombiniert?, erklärt Pedersen.

Die gesamten Studiengebühren für MFC- und Bachelor of Arts-Studium belaufen sich nach Tutor-Angaben auf rund 30.000 Euro. Über die gesamte 54-monatige Studiendauer werde der Berater mit einem monatlichen Stipendium von bis zu 1.500 Euro gefördert. ?Nach erfolgreichem Uni-Abschluss steht dem Berater zusätzlich ein Investitionsvolumen von 25.000 Euro zur Einrichtung seines Geschäftsbetriebes zur Verfügung?, so der Tutor-Chef.

Bereits seit Oktober 2004 würden die ersten zwanzig deutschen Finanzberater mit insgesamt bis zu 80.000 Euro gefördert. Die Gelder werden vom US-amerikanischen Partner zur Verfügung gestellt. Die Begünstigten sind allesamt selbständige Mitarbeiter des Schweriner Finanzunternehmens UFC Gesellschaft für Investmentberatung GmbH. Im Gegenzug fordert UFC von seinen Kooperationspartnern eine mehrjährige Verpflichtungszeit, die sich dem Ausbildungsfortschritt entsprechend verlängere.

?Der Benefit für uns sowie unsere Investoren?, erklärt UFC-Chef Steffen Larisch, ?liegt in der Tatsache, dass hochqualifizierte Berater ein Vielfaches an Geschäft gegenüber nur durchschnittlich ausgebildeten Vermittlern bewirken, zudem wesentlich verwaltungs- und betreuungsextensiver sind und generell viel weniger Nerven kosten.

Insgesamt will UFC im Jahr 2005 bis zu 40 Finanzberater über dieses Förderungsmodell an sich binden. Die UFC hatte sich im Vorwege umfassenden Verhandlungen, Überprüfungen und Beurteilungen unterziehen müssen, bevor sie den Zuschlag für das knapp fünf Millionen US-Dollar teure Venture-Capital-Projekt erhielt. Tutor-Geschäftsführer Pedersen geht davon aus, dass in 2005 zwei bis drei weitere deutsche Vertriebsunternehmen in den Genuss des Master-Quality-Programs kommen werden. Die ersten Auswahlverfahren, die exklusiv von Tutor vorgeprüft werden, laufen nach seinen Angaben bereits.

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