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26. Januar 2005, 00:00
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VDH erwartet Boom mit Honorartarifen

Der Verbund Deutscher Honorarberater VDH GmbH, Amberg, vermeldet ein deutliches Absatzplus bei Lebensversicherungen. So stieg der Fondspolicenabsatz mit insgesamt 51 Millionen Euro Beitragssumme auf einen Anteil von knapp 40 Prozent des gesamten Personenversicherungsumsatzes. Besonders beliebt waren die Indexpolicen des englischen Versicherungspartners Legal und General, auf welche knapp 40 Millionen Euro Beitragssumme entfielen. Der Rest wurde großteils in abschlusskostenfreie Liechtensteiner Fondspolicen, so genannte 5+7 Modelle investiert. Der VDH führt das erfolgreiche Ergebnis auf die Steuerdiskussion, die besonders günstigen Honorartarif-Konditionen, sowie der zunehmenden Verbreitung der Finanzberatung auf Honorarbasis zurück.

Der Kostendruck für Finanzprodukte wird sich nach Einschätzung des Amberger Unternehmens weiter verschärfen, weshalb auch Honorartarife eine immer größere Verbreitung finden würden. Schließlich könne man vertriebskostenfreie Tarife wesentlich flexibler gestalten, da auf Besonderheiten für die Courtageverwaltung und insbesondere auf deren Berechnung keine Rücksicht genommen werden müsse. Dies ermögliche eine Flexibilität, welche unter Berücksichtigung von Courtagen nicht möglich sei.

Berechnungen des VDH haben ergeben, dass die nach derzeitiger Gesetzeslage steuerpflichtigen Honorartarife unter Renditeaspekten besser abschneiden, als die vergleichbaren steuerfreien Courtagetarife des Vorjahres. “Viele Kunden sind mit Honorartarifen und Steuerpflicht besser dran, als mit steuerfreien Provisionstarifen nach altem Recht. Dies gibt unseren Partnern die Möglichkeit, im abgelaufenen Jahr noch eilig abgeschlossene Lebens- und Rentenversicherungen deutlich zu optimieren” ist sich Dieter Rauch, VDH-Geschäftsführer sicher. Der VDH erwartet für 2005 einen Boom für Berater, die bei Ihren Lösungen auf echte Honorartarife, sowie auf so genannte Net Asset Values im Investmentbereich zurückgreifen können.

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