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31. Juli 2006, 00:00
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Futura Finanz: Schadenersatzurteil bestätigt

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat die Futura Finanz AG, Hof, zu Schadenersatz gegenüber einer Anlegerin verurteilt (Az. 7U 43/06) und damit das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Heilbronn bestätigt. Der Hintergrund: Futura Finanz hatte den Vertrieb für atypisch stille Beteiligungen der Frankonia Sachwert AG, Nürnberg, übernommen (siehe cash-online vom 8. März 2006).

Die Richter sahen als erwiesen an, dass es sich um einen Fall von Falschberatung handelt, da der Anlegerin die Beteiligung als sichere Kapitalanlage vorgestellt worden sei. Sie hatte zuvor ausdrücklich erklärt, keine risikobehaftete Anlage zu wünschen.

Nach Aussage der Richter trifft die Anlegerin kein Mitverschulden, obwohl in den Prospekten und Zeichnungs-scheinen der Frankonia auf Risiken hingewiesen wurde. Die bloße Übergabe von Informationsmaterial mit Risikoangaben reiche nicht aus, wenn der Vermittler im Beratungsgespräch diametral entgegengesetzte Angaben mache, wie im vorliegenden Fall geschehen. Futura Finanz muss der Anlegerin 16.192,50 Euro Schadenersatz zahlen und die künfitigen Rateneinlagen an Frankonia übernehmen.

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