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25. August 2006, 00:00
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Göttinger Gruppe: Jetzt wird es eng

Die Göttinger Gruppe Vermögens- und Finanzholding GmbH und Co. KGaA steht offenbar am Rande der Zahlungs-unfähigkeit.
Kürzlich hat die Göttinger Volksbank dem wichtigsten Tochterunternehmen Securenta AG das Geschäftskonto fristlos gekündigt. Das bestätigte ein Bankensprecher gegenüber cash-online.
Eine Sprecherin der Securenta AG erklärte auf Anfrage übereinstimmend, dass das Unternehmen keine Geschäftsbeziehungen mehr zu dem Kreditinstitut unterhalte, wollte darüber hinaus aber keine Angaben machen.

Medienberichten zufolge begründete die Bank den Schritt damit, dass das Securenta-Konto seit Anfang Juni kein Guthaben mehr aufwies, obgleich zwischen Mitte Juni und Juli dieses Jahres 437 Pfändungen mit einem Volumen von mehr als 4,6 Millionen Euro aufgelaufen seien.

Die Göttinger Gruppe hatte nach eigenen Angaben in den neunziger Jahren umgerechnet rund eine Milliarde Euro bei mehr als 100.000 Anlegern eingesammelt. Bereits in dieser Zeit warnten Anlegerschützer vor den riskanten Produkten der Securenta AG, die vor allem so genannte atypisch stille Beteiligungen vertrieben hatte. Mit ein Grund für die finanzielle Schieflage des Unternehmens dürfte sein, dass viele seiner Kunden erfolgreich vor dem Bundesgerichtshof Schadensersatzurteile erstritten haben.

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