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10. März 2006, 00:00
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Haftung: Parity schließt Kooperation

Der Vermögensverwalter Brem Neff & Partner, Bremgarten/Schweiz, und die Parity AG, Köln, haben eine strategische Vertriebspartnerschaft geschlossen. Parity bietet individuelle integrierte Vertriebsunterstützung im Private Banking für freie Vertriebe an. ?Wir sehen in Brem Neff & Partner eine zukunftsweisende Kooperation für unsere Vertriebspartner und einen Zugang zu einem flexiblen Haftungsdach mit länderübergreifender Kompetenz?, so Günter Sum, Vorstandsvorsitzender der Parity AG. Brem, Neff & Partner verfügt über eine deutsche KWG-Zulassung und ist ein Anbieter von Haftungsdachlösungen für freie Finanzmakler.

Hintergrund: Auf die freien Finanzberater in Deutschland kommen in den nächsten Monaten große Herausforderungen zu. So muss bis 2007 die EU-Richtlinie über Märktefür Finanzinstrumente (MiFID) in Deutschland in nationales Recht umgesetztwerden. ?Wie bei der Versicherungsvermittler-Richtlinie steigen die Anforderungen an Qualifikation und Dokumentation sowie an Aufklärung und Haftung gegenüber dem Kunden?, fasst Sum die anstehenden Änderungen zusammen. Parity will seine Partner darauf vorbereiten und ihnen eine Lösung anbieten, bei der sie Unabhängigkeit und unternehmerische Freiheit nicht verlieren.

Laut Ansicht Sums wird die Richtlinienumsetzung durch höhere Kosten-, Verwaltungs- und Betreuungsanforderungen zu einer spürbaren Marktbereinigung unter den freien Finanzberatern in Deutschland führen. Während die Gründung eines eigenen Kreditinstituts die Leistungsfähigkeit der meisten Vermittler übersteigt, bleibt das so genannte Haftungsdach eine Alternative. Bei einer solchen Konstruktion schließt sich ein Finanzberater als vertraglich gebundener Untervermittler (?tied agent?) einem Produktanbieter an und begibt sich unter dessen Haftungsdach. ?So kann etwa ein Vermögensverwalter mit deutscher KWG-Zulassung die volle Berater- und Vermittlerhaftung übernehmen, während der Finanzmakler keinen weiteren Erlaubnis- und Berichtspflichten unterliegt?, erläutert Sum.

Die Anbindung an Pools sei dabei nur bedingt eine Lösung für die Berater: ?Der Handlungsdruck für unabhängige Finanzmakler steigt?, folgert Felix Brem, Vorstand von Brem Neff & Partner. ?Der Poolbereich befindet sich in einer dynamischen Phase vieler Veränderungen und es wird für den Vermittler in der derzeitigen Vertriebslandschaft nicht einfacher, seine Bedürfnisse in einem Maklerpool wiederzufinden?, so Brem. Bis heute böten nur sehr wenige Vermögensverwalter ausgereifte Haftungsdächer an. Während laut Brem die einen eher vertriebsorientiert agieren und sich auf eigene Produkte konzentrieren, können die anderen eine Anbindung der Vermittler aufgrund fehlender technischer Ausstattung oder Problemen beim Geschäftsmodell nicht leisten.

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