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9. Januar 2006, 00:00
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Private-Equity-Stimmungsbarometer

Die aktuellen Ergebnisse der Deloitte Private Equity Umfrage lassen nur einen leicht positiven Trend für die Lage in den kommenden sechs Monaten erkennen.

Entgegen aller guten Aussichten aus dem dritten Quartal fällt der Private Equity-Stimmungsindikator von 127 Punkten um zehn Punkte auf 117 Punkte in diesem Quartal; dies entspricht dem Indexstand im zweiten Quartal 2005, rechnet die Beratungsgesellschaft Deloitte vor.

Die Mehrheit der Befragten erwartet keine Veränderung beim Wettbewerb um neue Investitionsprojekte. 66 Prozent der Befragten rechnen allerdings mit einer Verbesserung der finanziellen Lage ihrer Beteiligungen; fünf Prozent hingegen gehen von einer Verschlechterung aus.

Zum Thema Unternehmensaktivitäten und Exit Strategien ergibt sich im Wesentlichen ein nur leicht verändertes Umfragebild gegenüber dem Vorquartal. Nach wie vor bilden Neuinvestitionen mit 78 Prozent der Stimmen die Toppriorität bei Unternehmensaktivitäten, ebenso wie Trade Sales (95 Prozent) und Secondary Buy-outs (61 Prozent) bei Exit Strategien.

Der IPO wird auch weiterhin nur bei einer Minderheit der Befragten als Exit-Kanal eine Rolle spielen, legt aber im Vergleich zum Vorquartal von 20 Prozent um sieben Prozentpunkte auf 27 Prozent zu. Die Studienergebnisse könnten als Signal für eine Fortsetzung der positiven Entwicklung angesehen werden, heißt es.

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