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3. Juli 2006, 00:00
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VOTUM kritisiert Beschluss zur VVR

Der Hamburger Verband unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen, VOTUM e.V., hat den Kabinettsbeschluss zur EU-Versicherungsvermittler-Richtlinie scharf kritisiert.
Der Beschluss in seiner derzeitigen Fassung widerspräche wesentlichen Zielen der EU-Richtlinie. Im Rahmen eines Verbandstreffens am vergangenen Wochenende in der Konzernzentrale der Telis Finanz AG, Regensburg, forderte Wolfgang Leiber, Vorstandsvorsitzender von VOTUM: ?Wir wollen die Politik an die Vorgaben der EU-Kommission und an ihre eigenen grundsätzlichen Verlautbarungen erinnern: Verbesserung des Verbraucherschutzes und der Beratungsqualität, Erhöhung der Markttransparenz und Ordnung des Berufszugangs. Im derzeit vorliegenden Kabinettsbeschluss sehen wir dies nicht ausreichend berücksichtigt.?

Insbesondere würden die Qualitätsstandards nicht von allen Vermittlern gleichermaßen gefordert. Für so genannte ?gebundene Vermittler? (Ausschließlichkeitsvermittler) sind, wie es im Kabinettsbeschluss heißt, ?gewisse Erleichterungen? zugelassen. Geschäftsführung und Vorstand des VOTUM-Verbandes fordern demgegenüber gemeinsam mit Vertretern von Verbraucherschutzverbänden dass die Standards für alle Marktteilnehmer gelten sollen.

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