Anzeige
29. März 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

AWD: Ausschüttung größer als Gewinn

Die AWD Gruppe, Hannover, will sich gegenüber ihren Aktionären generös zeigen und mehr als den erzielten Gewinn ausschütten. Den aufgegebenen Geschäftsbereich Italien eingeschlossen beträgt der Gewinn je Aktie ein Euro, die Ausschüttung soll jedoch 1,30 Euro je Aktie betragen. Diese Summe wollen Aufsichtsrat und Vorstand der AWD-Hauptversammlung vorschlagen.

?Die Mittel dafür stammen aus Gewinnvorträgen aus dem vergangenen Jahr. Gewinn und Cash-Flow passen zueinander?, erläuterte Carsten Maschmeyer, Vorstandsvorsitzender der AWG-Holding, auf der Bilanzpressekonferenz in Hannover.

Nach einem Rekordjahr in 2006 will der Finanzdienstleister auch in diesem Jahr weiter zulegen: Mindestens zehn Prozent Umsatzwachstum (800 Millionen Euro) gab Maschmeyer als Zielgröße vor. Auch die anvisierte EBIT-Marge von 13,5 Prozent für 2008 sei weiterhin realistisch. Dazu soll die eigene Vertriebstruppe weiter verstärkt werden. Im ersten Quartal 2007 stellte AWD 160 Mehrfachagenten ein, doppelt so viele wie im Quartalsdurchschnitt 2006. Zum Jahresende verfügten die Hannoveraner über 6.040 Vertriebskräfte, 2005 waren es noch 5.707. Zukäufe seien nicht geplant, sagte Maschmeyer.

Im Geschäftsjahr 2006 konnte AWD ein Umsatzplus von 15,5 Prozent auf 728 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr verbuchen. Der EBIT nahm um 33,4Prozent zu und erreichte mit 77,8 Millionen Euro. Die EBIT-Marge verbesserte sich um 1,4 Prozentpunkte und erreichte mit 10,7 Prozent. Bei den Abschlussprovisionen der AWD Gruppe erhöhte sich der Anteil der Altersabsicherungs- und Vorsorgeprodukte im Geschäftsjahr 2006 um 6 Prozentpunkte auf 77 Prozent. Besonders Investmentfondskonzepte trugen mit einem Erlöszuwachs von 78 Prozent zur dynamischen Umsatzentwicklung bei.

Die neue Vermittlerrichtlinie stelle für sein Unternehmen kein Problem dar, sagte Maschmeyer. Die Berater werden als Mehrfachagenten eingetragen. Der AWD-Chef bedauerte jedoch, dass die für die Prüfungen zuständigen Industrie- und Handelskammern durch gesetzliche Verzögerungen erst ab September die Prüfungen durchführen könnten.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...