Anzeige
Anzeige
30. Oktober 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Frauen wollen Beratung von Frauen

In Sachen Finanzberatung ist die Männerwelt bei den Frauen abgemeldet. Dies bringt eine aktuelle Umfrage von Svea Kuschel & Kolleginnen Finanzdienstleistungen für Frauen GmbH, München an den Tag.
Eine überwältigende Mehrheit von94 Prozent der Befragten würde sich in Sachen Vermögensaufbau oder Altersvorsorge immer wieder an eine auf Frauen spezialisierte Finanzberatung wenden. Lediglich neun Prozent der befragten Frauen haben dem Umfrageergebnis zufolge gute Erfahrungen mit männlichen Finanzberatern gemacht, 33 Prozent waren von deren Beratung enttäuscht, 58 Prozent fanden sie mittelmäßig. Ein weiteres erstaunliches Detail der Erhebung: 99 Prozent der befragten Frauen sind davon überzeugt, dass eine unabhängige Finanzberaterin besser berät als eine Mitarbeiterin einer Bank oder einer Sparkasse, dann wird deutlich, dass Banken und Versicherungen bei der Zielgruppe “Frauen” noch immer schnell an ihre Grenzen stoßen.

“Das Ergebnis dieser Umfrage ist frappierend. Wir waren natürlich immer der Meinung, dass eine Finanzberatung von Frauen für Frauen nicht nur ihre Berechtigung hat, sondern von den Frauen auch eingefordert wird, aber dass das Ergebnis so überwältigend eindeutig für die Notwendigkeit einer Beratung speziell für die weibliche Klientel spricht, das hat uns in unserem Denken und Handeln nur bestätigt”, kommentiert Svea Kuschel, Gründerin und Geschäftsführerin von Svea Kuschel + Kolleginnen das klare Umfrage-Ergebnis.

So denken beispielsweise 77 Prozent der Befragten, dass sich Frauen aufgrund ähnlicher Biografien besser in die Lebenssituation anderer Frauen hineindenken können, und 70 Prozent freuen sich darüber, dass Frauen in den Beratungsgesprächen kein Fachchinesisch sprechen, sondern ihre Vorschläge in einer klaren Sprache zum Ausdruck bringen. Seit dem Sommer wurden 3.200 Fragebögen verschickt. Der Rücklauf betrug zehn Prozent. 75 Prozent davon waren Kunden von Kuschel + Kolleginnen, 25 Prozent von Ratsuchenden. (fm)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

GDV: Senioren ab 75 sollen zum Fahrtest

Die Versicherer fordern, dass Autofahrer ab dem 75. Lebensjahr eine verpflichtende Kontrollfahrt absolvieren, um ihre Fahrtüchtigkeit testen zu lassen. “Die Unfallforschung der Versicherer wird in diesem Jahr Standards für eine solche Testfahrt entwickeln”, erklärte Siegfried Brockmann, Chef der Unfallforschung des GDV, in der “Westfalenpost”.

mehr ...

Immobilien

Baubranche fordert Ende des Vorschriften-Dschungels

Angesichts des Wohnungsmangels in vielen deutschen Städten hat die Baubranche eine Vereinheitlichung des Vorschriften-Dschungels der 16 Bundesländer gefordert.

mehr ...

Investmentfonds

Trump könnte Märkte enttäuschen

Von Donald Trump erwarten die Investoren derzeit viel. Allerdings könnte schon bald die Enttäuschung folgen. Die Lage ist keinesfalls entspannt. Gastkommentar von Karsten Junius, Bank J. Safra Sarasin AG

mehr ...

Berater

Fondsnet baut institutionelle Kundenbetreuung aus

Der Erftstadter Maklerpool Fondsnet stärkt die Beratung und Betreuung institutioneller Kunden. Marc Blum (50) unterstützt seit 1. November 2016 als Ansprechpartner den Geschäftsbereich Fund-Servicing, der für eine Vielzahl von Dienstleistungen rund um die Betreuung und Verwaltung von Investmentfonds steht.

mehr ...

Sachwertanlagen

Marke Brenneisen Capital wird veräußert

Manfred Brenneisen, Chef der Brenneisen Capital mit Sitz in Wiesloch, veräußert den Geschäftsbereich Spezialvertrieb für Sachwertanlagen samt Markennamen. Die persönliche Kontinuität für die Geschäftspartner soll gewahrt bleiben.

mehr ...

Recht

Privathaftpflicht: “Billigkeit” kein Anspruchsgrund für Schadensersatz

Die Privathaftpflichtversicherung dient, im Gegensatz zur Pflichtversicherung, dem Schutz des Versicherten. Ein Schadensersatzanspruch besteht somit nur dann, wenn die gesamten Umstände des Falles eine Haftung des schuldlosen Schädigers aus Billigkeitsgründen geradezu erfordern.

mehr ...