8. August 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

MLP wächst trotz Rückgang in der KV

MLP hat ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2007 hinter sich. Der in Wiesloch ansässige Finanzdienstleister hat sein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um mehr als ein Drittel von 24,6 Millionen auf 32,3 Millionen Euro gesteigert. In diesen Wert wurde auch die eine Million Euro für die Maßnahmen zur Restrukturierung eingerechnet, die durch die vollzogene Verschmelzung der MLP Finanzdienstleistungen AG mit der MLP Bank AG angefallen ist. Die Gesamterträge legten mit einem Plus von zehn Prozent deutlich von 246,7 auf 270,9 Millionen Euro zu.

Nach Angaben von MLP-Vorstandsvorsitzenden Dr. Uwe Schroeder-Wildberg hatte das Maklergeschäft den größten Anteil an den Gesamterträgen. Diese gingen allerdings leicht von 197,6 auf 195,9 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr zurück, etwa ein Prozent weniger. Ein Grund dafür sei die Erhöhung der Beiträge zur Riester-Rente. In der Folge stiegen die Prämien in der Altersvorsorge zwischen April und Juni (zweites Quartal) deutlich um sieben Prozent auf 69,3 Millionen Euro. Dies entspricht einem Gesamtaufkommen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro.

Im selben Quartal sank der Ertrag in der Krankenversicherung von 15,9 Millionen auf 9,1 Millionen gegenüber dem des Vorjahrs. Gleichzeitig ging das vermittelte Beitragsvolumen im ersten Halbjahr von 33,9 Millionen auf 23,6 Millionen Euro gegenüber 2006 zurück. MLP führt dies auf die Umsetzung der Gesundheitsreform und daraus resultierender Unsicherheit bei den Verbrauchern zurück.

Dennoch konnte die Gesellschaft 20.000 Kunden dazu gewinnen. Bereinigt um die Märkte in Großbritannien und Spanien (cash-online berichtete) erhöhte sich die Kundenzahl damit auf insgesamt rund 698.000. Ebenfalls angepasst an den Rückzug aus diesen beiden Ländern betrug die Zahl der Berater zum 30. Juni dieses Jahres 2.549 (2006: 2.518). Für das Gesamtjahr erwartet MLP für die Märkte in Deutschland, Österreich und Niederlanden einen Anstieg der Vermittlerzahl auf 2.750. (aks)

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Kundenservice: Die fünf besten Versicherer

Welche Versicherungsgesellschaften weisen den besten Kundenservice auf? Die Beratungsgesellschaft Servicevalue ist dieser Frage in Kooperation mit dem Wirtschaftsmagazin “Wirtschaftswoche” nachgegangen.

mehr ...

Immobilien

Aktuelle Niedrigzinsen nicht ausschlaggebend für Immobilienkauf

Die historisch niedrigen Zinsen spielen keine herausragende Rolle bei der Entscheidung für den Kauf einer Immobilie, so das Ergebnis einer Studie von Immowelt. Viel gewichtiger sind andere Gründe.

mehr ...

Investmentfonds

Verhaltensanalysen sind wichtiger denn je

Cash. sprach mit Iwan Brouwer, Kapitalmarktexperte bei NNIP, über Chancen und Risiken im Multi-Asset-Bereich. Dabei stellt er die neusten Trends in diesem Sektor vor.

mehr ...

Berater

BCA-Pressedialog: Berufsbild des Maklers neu definieren

Regulierung, Digitalisierung, Prozessoptimierung – das sind die Herausforderungen, die freie Makler künftig zu meistern haben. Die Diskussion, wie dies erfolgreich gelingen kann, war Gegenstand des BCA-Pressedialogs 2017 in Frankfurt.

mehr ...

Sachwertanlagen

KGAL platziert 930 Millionen Euro bei Institutionellen

Die KGAL Gruppe aus Grünwald hat im Geschäftsjahr 2016 fast 930 Millionen Euro an institutionellem Kapital eingeworben und damit das neu gezeichnete Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent gesteigert.

mehr ...

Recht

BAG-Urteil: Witwenrente nicht nur für “jetzige” Ehefrau

Eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltene Klausel, mit der nur der “jetzigen” Ehefrau des Arbeitnehmers eine Hinterbliebenenversorgung zugesagt ist, benachteiligt ihn unangemessen, so das Bundesarbeitsgericht.

mehr ...