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15. August 2007, 00:00
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OVB wächst in Osteuropa

Die OVB Holding AG, Köln, hat ihre Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2007 präsentiert.
Danach stiegen die gesamten Vertriebsprovisionen gegenüber dem Vorjahr um 18,2 Prozent auf 121,5 Millionen Euro. Damit ist eine neue Halbjahresbestmarke erreicht worden, teilte Michael Frahnert, Vorstandsvorsitzender bei OVB, mit.

Auch beim Konzernergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) konnte der Allfinanzvertrieb ein Plus in Höhe von 10,8 Prozent auf 16,6 Millionen Euro verbuchen. Zudem stieg die Zahl der hauptberuflichen Finanzberater um 311 auf 4.406, die der Neukunden kletterte um 25.500 auf 2,5 Millionen.

Frahnert betonte, dass die Geschäftserfolge allen 14 Landesgesellschaften zu verdanken seien. Allerdings ist Deutschland mit einem Anteil an der Vertriebsleistung des Konzerns von mehr als einem Drittel (35 Prozent) nach wie vor der größte Einzelmarkt. Die Vertriebsprovisionen hierzulande erhöhten sich gegenüber 2006 jedoch lediglich um 1,6 Prozent von 41,8 Millionen auf 42,5 Millionen Euro. Als Grund für die geringe Steigerung gab OVB die Anpassungen an die EU-Vermittlerrichtlinie an, die sich umsatzhemmend ausgewirkt hätten.

Die Gesellschaften in Mittel- und Osteuropa haben Vertriebsprovisionen in Höhe von 54,9 Millionen Euro erwirtschaftet, was einem Zuwachs von 29,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dabei haben insbesondere OVB Polen und OVB Ungarn die größten Umsatzsteigerungen erzielt.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2007 erwartet der Finanzdienstleister eine Gesamtvertriebsprovision in Höhe von 235 bis 245 Millionen Euro und ein Ebit zwischen 28 und 30 Millionen Euro.

In der aktuellen Cash.-Hitliste der Allfinanzvertriebe rangiert OVB auf Platz fünf bei Provisionserlösen in 2006 von 213 Millionen Euro. (aks)

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