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11. April 2007, 00:00
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Rentenproblem: Kein Vertrauen in Politik

80 Prozent der Deutschen glauben, dass die Politik die zunehmende Problematik der gesetzlichen Rentenversicherung nicht beseitigen kann. Dies ist Ergebnis einer Repräsentativ-Umfrage des Berliner Meinungsforschungsinstitut Forsa unter 1.002 Personen im Auftrag des Finanzdienstleisters AWD, Hannover.

Die weiteren Ergebnisse: 93 Prozent der Deutschen bis 50 Jahre rechnen damit, dass ihre Lebensstandard unter dem der heutigen Rentnergeneration liegen wird. Dass die Rente sicher ist, glauben gerade noch acht Prozent der Bundesbürger. Lediglich vier Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ihr Lebensstandard als Rentner über dem der heutigen Rentner liegen wird. 80 von 100 Deutschen sind zudem der Überzeugung, dass die Rente nicht mehr sicher ist. Bereits heute rechnen 45 Prozent der zwischen 18 und 50jährigen damit, dass sie trotz ergänzender Privat-Altersvorsorge keinen ausreichenden Lebensstandard im Rentenalter werden genießen können. 49 Prozent glauben das Gegenteil.

Dass der Aufbau einer privaten Altersvorsorge unumgänglich ist, davon sind 75 Prozent überzeugt. 68 Prozent der Befragten gaben an, neben der gesetzlichen Rentenversicherung auch bereits andere Formen der Altersvorsorge zu betreiben. Dabei ist die Lebensversicherung mit 65 Prozent der Deutschen liebstes Vorsorge-Produkt, gefolgt von der privaten Rentenversicherung (63 Prozent), der selbstgenutzten Immobilie (46 Prozent) und dem Sparbuch (41 Prozent).

Eine knappe Mehrheit von 53 Prozent wäre allerdings bereit, einen geringeren Anstieg der Renten hinzunehmen, wenn dadurch das Rentensystem für die folgenden Generationen erhalten bleiben könnte. 38 Prozent wäre dazu nicht bereit.

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