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8. Juli 2008, 00:00
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Bankenvertrieb unzufrieden mit IT

Die Vertriebsexperten deutscher Banken und Sparkassen wünschen sich eine bessere IT-Unterstützung. Insbesondere im Altersvorsorgegeschäft, im Wertpapierverkauf und im Kreditgeschäft besteht derzeit der größte Handlungsbedarf. Dies hat das Hamburger Beratungs- und Softwarehauses PPI AG Rahmen einer Studie herausgefunden.

Mehr als die Hälfte der 195 befragten Fach- und Führungskräfte fordert für diese Produktsparten einen verstärkten Einsatz von IT. Der Grund: Genau diese Geschäftsfelder bereiten den Bankmanagern derzeit die größten Sorgen. So bewertet knapp jeder vierte Befragte die aktuelle Lage im Wertpapierverkauf als unterdurchschnittlich. In der Altersvorsorge und im Kreditgeschäft sind für rund die die Hälfte der Bankmanager die Möglichkeiten für neue Geschäftsabschlüsse noch nicht ausgeschöpft. 79 Prozent sind überzeugt, dass moderne IT-Lösungen die Beratungskompetenz erhöhen und so die Vertriebsumsätze ankurbeln.

Unabhängig von der Größe des Instituts und den einzelnen Geschäftsfeldern wünschen sich die Bankmanager vor allem für ihre After-Sales-Aktivitäten einen verbesserte technischen Support. 81 Prozent der Fach- und Führungskräfte bewerten deren aktuelle Umsetzung als verbesserungsbedürftig. Weitere Optmierungspotenziale gibt es ihrer Einschätzung nach in der Begleitung der Kaufentscheidung (74 Prozent) und in der kundenspezifischen Bedürfnisanalyse (62 Prozent). (aks)

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