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7. Oktober 2008, 00:00
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Fundpromoter darf nicht mehr Anlageberatung betreiben

Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat dem Wertpapierdienstleistungsunternehmen Fundpromoter Investment AG in Wien mit sofortiger Wirkung die Konzession entzogen. Dies teilt der Maklerpool Jung, DMS & Cie. (JDC), Grünwald bei München, mit.

Fundpromoter sei damit nicht mehr berechtigt, die Wertpapierdienstleistungen ?Anlageberatung” und ?Annahme und Übermittlung von Aufträgen” zu erbringen. An Fundpromoter angeschlossene Vertriebspartner können damit keinerlei Aufträge mehr über die Fundpromoter AG abwickeln.

Die österreichische Niederlassung von JDC verfügt über Zugänge zu allen von Fundpromoter-Vertriebspartnern genutzten Plattformen, insbesondere zu den Verwahrstellen Moventum und direktanlage.at, darüber hinaus auch zur Capital Bank und zur Meinl Bank. Damit können bisherige Fundpromoter-Vertriebspartner ohne großen Aufwand einen Poolwechsel vollziehen und ihre gewohnten Abwicklungswege sichern, so JDC. Sämtliche der genannten Verwahrstellen sind mit dem vollen Inhalt in der Online-Beratungstechnologie von JDC integriert.

Bestände sollen unbürokratisch übertragen werden

Als neue Poolpartner der JDC-Gruppe könnten bisherige Fundpromoter-Partner ihren Kunden über die österreichische JDC GmbH auch strukturierte Bankprodukte wie Zertifikate, Hedgefonds und Immobilienaktien vermitteln. Mit den Abwicklungsstellen Moventum, direktanlage.at, Capital Bank und Meinl, bei denen mehr als 200 Millionen Euro Investment-Bestände von Fundpromoter-Vermittlern verwahrt sind, konnte JDC inzwischen eine Regelung erreichen, nach der ein Wechsel der Bestände unbürokratisch möglich sein soll.

“Dass wir Vermittlern, deren Pool in Schieflage gekommen ist, schnell und effizient eine Sicherung der gewohnten Abwicklungswege bieten können, haben wir bereits 2004 bei der überraschend eingetretenen Insolvenz der AdvisorTech GmbH bewiesen?, sagt JDC-Vorstandsvorsitzender Dr. Sebastian Grabmaier. Damals habe JDC in wenigen Tagen über 700 Partnern mit über 400 Millionen Euro Bestand aufgenommen und deren Abwicklung weitergeführt. (aks)

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