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4. Februar 2009, 00:00
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Anleger noch zurückhaltend bei Aktien

Lediglich jeder Fünfte hält Aktienfonds momentan für eine gute Geldanlage. Für 40 Prozent der Deutschen gibt es zurzeit keinen Grund, in Dividendenpapiere zu investieren. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Cominvest Aktienbarometers.

Das Barometer, das die Einstellung der Deutschen zum Thema Aktienanlage misst, legt im Januar nur um einen Punkt auf 85 Zähler (Höchstwert: 100 Punkte) zu. Damit verharrt die kurzfristige Einstellung der Deutschen gegenüber Aktienanlagen weiterhin auf einem niedrigen Niveau.

Grundstimmung bei Aktien hellt auf

Die Langfristindikatoren, die eher die grundsätzlichen Überzeugungen der Befragten abbilden, deuten jedoch auf eine deutliche Aufhellung der Aktienstimmung im weiteren Verlaufe des Jahres hin. So stieg die allgemeine Einstellung zum Aktienmarkt um vier Indexpunkte auf 96. Auch das persönliche Interesse am Thema Aktien ist von 82 auf 86 Indexpunkte gestiegen.

Die Konjunkturaussichten für Deutschland beurteilen die Bundesbürger aber durchweg als schlecht. Ihre eigene wirtschaftliche Situation sehen sie dagegen positiver. Zwei Drittel der Befragten schätzen ihre wirtschaftliche Lage als gut oder sogar sehr gut ein.

Deutsche legen Geld auf die hohe Kante

Die düstere konjunkturelle Großwetterlage ist letztendlich jedoch dafür verantwortlich, dass die Deutschen ihr Geld gegenwärtig lieber auf die hohe Kante legen, als es auszugeben. Daran ändert auch das jüngst verabschiedete Konjunkturpaket der Großen Koalition nichts. Drei Viertel der Befragten geben an, dass sie mögliche zusätzliche Entlastungen auf der Abgaben- und Steuerseite nicht verkonsumieren, sondern lieber sparen möchten.

Skeptisch beurteilen die Deutschen auch die zunehmende finanzielle Beteiligung des Staates an angeschlagenen Banken. 54 Prozent lehnen solche Hilfen ab. Bei Unternehmen außerhalb des Bankensektors ist die Abneigung nicht so stark ausgeprägt. Dort spricht sich eine knappe Mehrheit (52 Prozent) sogar für staatliche Hilfen aus. (aks)

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