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19. Januar 2009, 00:00
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Banker optimistischer als Bevölkerung

Mehr als jeder vierte Banker (27 Prozent) hat großes bis sehr großes Vertrauen in die allgemeine Wirtschaftslage. Unter den Deutschen teilen lediglich sechs Prozent diese Einschätzung. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Erhebung des Kölner Marktforschungsinstituts Psychonomics und der Konferenz- und Seminaranbieter Euroforum und IFF.

Hinsichtlich des Bankenmarktes klafft die Vertrauensschere noch weiter auseinander. Während 73 Prozent der Banker weiter Vertrauen in das System haben, glauben nur sechs Prozent der Bevölkerung daran. Auch das Vertrauen in das Krisenmanagement der Bundesregierung ist unter den Führungskräften der Finanzbranche deutlich stärker ausgeprägt. 38 Prozent der Befragten äußern sich positiv, die Gesamtbevölkerung ist mit lediglich elf Prozent sehr großem oder großem Vertrauen dagegen deutlich skeptischer.

Kein Vertrauen in den Inter-Bankenverkehr

Die Zuversicht der Finanzexperten stößt allerdings beim Thema Inter-Bankenverkehr ? also der Kreditvergabe der Banken untereinander – an seine Grenzen: Nur auf Deutschland bezogen äußern lediglich 15 Prozent der Befragten ihr Vertrauen in die Refinanzierungsmöglichkeiten im Inter-Bankenverkehr. Auf internationaler Ebene haben lediglich acht Prozent Vertrauen in die Kräfte des Marktes.

Befragt nach der wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden sechs Monaten sind die Finanzexperten ebenfalls wenig euphorisch. Gerade einmal jeder Fünfte beurteilt diese als positiv. (aks)

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