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15. Mai 2009, 00:00
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Checkheft, die Zweite: Auch Versicherungsmakler sind erbost

Unter der Überschrift ?Versicherungsvermittler ? Politikers neues Feindbild?? hat die Interessengemeinschaft Deutscher Versicherungsmakler (IGVM) die ?sich häufenden pauschalen Verunglimpfungen? des von ihr repräsentierten Berufsstandes gegeißelt.

Offensichtlich wolle die Politik von eigenen Unzulänglichkeiten ablenken. Anders sei die “verschärfte und undifferenzierte Abqualifizierung” aller Berufsgruppen, die nur irgendwie mit der Vermittlung von Versicherungs- und Finanzprodukten zu tun haben, nicht zu erklären, so die harsche Kritik des Verbands.

Hintergrund der Empörung ist vor allem das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlichte ?Checkheft Altersvorsorge?. Über die Broschüre echauffierte sich vor rund zwei Wochen bereits der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) (cash-online berichtete hier).

In einem offenen Brief an Bundesminister Olaf Scholz habe Eberhard Julius Rüdiger, der zweite stellvertretendeIVGM-Vorsitzende, nun darauf hingewiesen, ?dass einVersicherungsberater keinen Versicherungsschutz vermitteln darf, ein Honorarberaterlediglich für den Inhalt der Beratung haftet und nur der Versicherungsmakler alsInteressenvertreter seiner Mandanten Versicherungsschutz besorgen muss und für diebedarfsgerechte Vermittlung haftet.?(hb)

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