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26. Februar 2009, 00:00
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Deutsche glauben an mittelfristiges Ende der Finanzkrise

Die große Mehrheit der Deutschen (69 Prozent) erwartet, dass sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland aufgrund der Finanzkrise in den kommenden sechs Monaten eher noch verschlechtern wird – von einer deutlichen Verschlechterung gehen allerdings nur 17 Prozent aus. Dies sind Ergebnisse der aktuellen Studie “Trendmonitor Finanzdienstleistungen 2009” des Marktforschungsinstituts Nordlight Research aus Hilden.

Für die Studie wurden über 2.200 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt. Danach glauben 61 Prozent glauben, dass bereits in absehbarer Zeit eine Lösung der Krise möglich ist. Die Hoffnungen der Deutschen beruhen in erster Linie auf konzertierten internationalen Bemühungen, wie etwa der G20-Staaten. Auch der Bundesregierung und dem deutschen Mittelstand trauen die Bundesbürger einen bedeutsamen Beitrag zur Krisenbewältigung zu, weniger hingegen den Banken selbst.

Die Schuld an der Finanzkrise lässt sich nach Auffassung der Bundesbürger nicht eindeutig zuschreiben: 60 Prozent sehen in einer unkontrollierten Gier der Menschen den zentralen Grund für die Misere. Ursachen werden aber auch in der internationalen Verflechtung der Finanzmärkte (53 Prozent), bei den einzelnen Banken (51 Prozent) und speziell auch bei den USA (37 Prozent) gesehen. Vorwürfe gegen die deutsche Bundesregierung erheben hingegen nur relativ wenige (15 Prozent). (aks)

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