Anzeige
Anzeige
26. Februar 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ex-Brenneisen-Vorstand Norbert Hanf begeht Selbstmord

Norbert Hanf (52) ist tot. Wie cash-online erfuhr, hat der ehemalige Vorstand des Wieslocher Vertriebs-Pools Brenneisen Capital AG sich bereits an diesem Montag das Leben genommen. Über die Hintergründe ist bislang nichts bekannt. Hanf hinterlässt vier Kinder aus zwei Ehen.

Hanf ist zusammen mit seinem Kollegen Andreas Wolf Anfang Februar dieses Jahres von seinem Amt als Vorstand entbunden worden. Manfred Brenneisen, Gründer und Vorstand von Brenneisen Capital in einer Stellungnahme dazu: ?Es gibt Gründe und mehrere handfeste Fakten für die Entbindung von Herrn Hanf und Herrn Wolf, die wir in der jetzigen Situation jedoch nicht an die Öffentlichkeit tragen wollen.?

Brenneisen Capital durchläuft turbulente Zeiten

Weiter betont Brenneisen: ?Bezüglich der gezielt gestreuten Gerüchte beziehungsweise Desinformationen über unsere wirtschaftliche Situation, darf ich Ihnen mitteilen, dass diese ganz bewusst von bestimmten Kreisen in Umlauf gebracht wurden, um uns zu schädigen. Festzuhalten ist, dass im Hintergrund ein Komplott gelaufen ist, mit dem Ziel, sich das Unternehmen in ?Heuschreckenart? unter den Nagel zu reißen.?

Über den Selbstmord von Hanf äußerte sich Brenneisen gegenüber cash-online schockiert: ?Bei allem Dissens, den wir in letzter Zeit hatten, haben Herr Hanf und ich viele Jahre gut zusammengearbeitet. Sein Tod trifft uns sehr und wir sind voller Mitgefühl für seine Familie.?

Einen möglichen Zusammenhang zwischen der geschäftlichen Trennung von Hanf schließt Brenneisen aus. Dies könne kein Auslöser für einen Freitod sein.

Schlechtestes Jahr der Unternehmensgeschichte

Das Geschäftsjahr 2008 war für Brenneisen Capital eigenen Angaben zufolge das schlechteste der Unternehmensgeschichte. Die Vertriebsgesellschaft werde dennoch mit einem Bilanzgewinn von voraussichtlich 300.000 Euro und einem Eigenkapital in Höhe von 1,3 Millionen Euro abschließen können. (aks)

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Viele Bundesbürger befürchten Geldprobleme im Alter

Mehr als ein Drittel der Bundesbürger zwischen 40 und 55 Jahren geht von einer schlechten eigenen Finanzlage im Alter von 75 Jahren aus, wie aus einer Studie des Sinus-Institutes im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Wohnungsbau in Berlin zieht deutlich an

Der Wohnungsbau in Berlin kommt weiter in Schwung. Im vergangenen Jahr genehmigten die Behörden 25.063 neue Wohnungen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Das ist die höchste Zahl seit 1997.

mehr ...

Investmentfonds

Brasilien bietet ausgezeichnete Reformdynamik

In den vergangenen Jahren war das Image von Brasilien bei Anlegern deutlich angekratzt. Allerdings hat sich in dem bevölkerungsreichsten Land viel bewegt, so dass die Situation neu bewertet werden muss. Gastkommentar von Maarten-Jan Bakkum, NN Investment Partners

mehr ...

Berater

Indexpolicen: Einstieg in die “Kapitalmarkt-Denke”?

Seit geraumer Zeit wird in der Assekuranz die Frage diskutiert, ob Kunden über den Zwischenschritt Indexpolicen eher bereit sind, den Schritt in die Welt der rein fondsgebundenen Lösungen zu wagen. Doch viele Versicherer sind skeptisch, ob dies der richtige Weg ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Sachwertbranche lebt noch

Zwei Veranstaltungen in der vergangenen Woche belegen eine Belebung der Sachwertbranche, ließen aber auch Fragen offen. Antworten gibt es vielleicht auf einem weiteren Event an diesem Mittwoch. Der Löwer-Kommentar

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

Elternunterhalt: Betreuungsleistung nicht einkommensmindernd

Im Rahmen einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt ist die vom Unterhaltsschuldner an sein minderjähriges Kind geleistete Betreuung nicht zu monetarisieren und kann somit nicht einkommensmindernd geltend gemacht werden, so der BGH.

mehr ...