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13. November 2009, 15:37
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BDRD: Frauen sparen zu wenig für ihren Ruhestand

Das Risiko, Opfer von Altersarmut zu werden, steigt mit einem längeren Leben. Das heißt, wenn die Vorsorge auf einen Zeitraum von zehn Jahren nach dem Renteneintritt mit 67 ausgelegt ist, müsste das ersparte Kapital sogar 20 oder mehr Jahre ausreichen.

Frauen-vorsorge-127x150 in BDRD: Frauen sparen zu wenig für ihren RuhestandDarauf weist der Berliner Bundesverband der Ruhestandsplaner Deutschland (BDRD) in einer aktuellen Mitteilung hin. Speziell Frauen seien aufgrund ihrer längeren Lebenserwartung gefährdet, im Alter zu verarmen. „Ihre finanzielle Unabhängigkeit sollten Frauen sich möglichst auch unabhängig vom Partner erhalten“, rät BDRD-Prädident Peter Härtling. Darüber hinaus verweist er in diesem Zusammenhang auf das neue Unterhaltsrecht, demzufolge Frauen gezwungen sind, nach einer Scheidung in relativ kurzer Zeit wieder für sich selbst zu sorgen.

Der BDRD beklagt, dass allgemein in der Beratung von Banken, Finanz- und Vermögensberatern, die Themen Lebenserwartung aber auch Inflation und anfallende Steuern sowie ein höherer finanzieller Aufwand im Alter zum Beispiel für Gesundheit oft außer Acht gelassen werden. (ks)

Foto: Shutterstock

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