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18. Februar 2009, 00:00
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Frauen wollen Service und Glaubwürdigkeit von Banken

Für etwa jede zweite Frau ist ein persönliches Vertrauensverhältnis zu ihrem Bankberater besonders wichtig, was lediglich für ein Drittel der Männer zutrifft. Dies ist ein Ergebnis der Studie ?Finanzen und Frauen? des Bonner Siegfried Vögele Instituts in Kooperation mit Psychonomics, Köln. In Auftrag gegeben hat die Umfrage die Deutsche Post in Bonn.

36 Prozent der weiblichen Bevölkerung halten ihren Berater auch über wesentliche Änderungen in ihrem Leben auf dem Laufenden, was nur 26 Prozent der Männer tun. Den Marktforschern zufolge beschreiben Kundinnen den idealen Bankberater als einen aktiven und umfassenden Planungshelfer, der sich darüber bewusst ist, dass für Frauen Glaubwürdigkeit und Vertrauen bei der Auswahl eines Bankprodukts eine besonders wichtige Rolle spielen. 60 Prozent würden ihre Hausbank auch im Freundeskreis ohne Einschränkung weiterempfehlen würden.

Fast jede vierte Frau (24 Prozent) wechselt denn auch ihre Bank wegen schlechter Servicequalität, während dies nur für 16 Prozent der männlichen Bevölkerung eine Rolle spielt. Für diese sind hohe Kontoführungsgebühren der häufigste Grund, sich eine neue Bank zu suchen. 15 Prozent der Frauen verlassen ihr Geldinstitut, weil die Beratungsqualität schlecht ist, was nur für neun Prozent der Männer eine Rolle spielt.

Die Forscher des Siegfried Vögele Instituts schlussfolgern aus diesen Ergebnissen, dass Frauen wesentlich loyaler gegenüber ihrer Bank sind und deshalb eine lukrative Zielgruppe für die Banken darstellen. (aks)

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