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11. März 2009, 00:00
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IGVM fordert mehr Rechte für Makler

Die Interessengemeinschaft Deutscher Versicherungsmakler (IGVM) e.V. hat zu der im Dezember 2008 erschienenen Finanzvermittlerstudie des Verbraucherschutzministeriums (cash-online berichtete hier) Stellung genommen und einige Forderungen formuliert.

Die Initiative schlägt unter anderem vor, dass bereits in der Grundschule zum Thema Finanzen unterrichtet werden soll. Außerdem müsse das Ministerium einfache Regeln aufstellen, anstatt die Rechtsprechung zu verkomplizieren und Versicherungsvermittlern im Gegenzug mehr Rechte zugestehen, heißt es in der Mitteilung.

Beratungshaftung auch für den Verbraucherschutz

?Wenn wirklich unabhängige Finanzberatung gesellschaftlich gewollt ist, sind neben der Verankerung der Maklerrechte weitergehende flankierende Maßnahmen angeraten.? sagt Matthias Helberg, Vorsitzender der IGVM. Helberg nennt etwa den Abbau von wettbewerbsverzerrenden Ausnahmeregelungen, die Einführung von Qualifikations-Mindeststandards und Beraterhaftung auch für Verbraucherschutzverbände, eine finanzielle Förderung der Aus- und Weiterbildung von Finanzvermittlern. Weiter sollen künftig Beratungshonorare in voller Höhe als Vorsorgeaufwendungen anerkannt und ein Versicherungsmaklerrecht etabliert werden, das festlegt, dass Makler für ihre Beratungstätigkeit ein Entgelt erhalten.

Die IGVM hatte sich vor gut einem Jahr gegründet (cash-online berichtete hier) und firmierte damals noch unter dem Namen Gemeinschaft deutscher Versicherungsmakler (GDVM). (aks)

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