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13. Februar 2009, 00:00
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Internet-Anleger wollen wieder Beratung

Online-Anleger sind zunehmend verunsichert, wenn es um Anlageentscheidungen geht, und zeigen wieder ein verstärktes Beratungsbedürfnis. So hat sich der Anteil der Anleger, die sich bei ihren Investitionsentscheidungen äußerst sicher beziehungsweise sicher fühlen, um 15 Prozent reduziert.

Dies haben die Forscher von TNS Infratest im Rahmen des aktuellen Online-Brokerage-Monitors herausgefunden.

Der Trend der vergangenen Jahre zu mehr selbständigen Anlageentscheidungen hat sich demzufolge in 2008 nicht fortgesetzt. Im Vorjahresvergleich ist die Zahl der Online-Investoren, die Ihre Investitionsentscheidungen ohne fremde Unterstützung treffen um zehn Prozent zurückgegangen.

Klassische Filialbanken bekommen Zulauf

Die Finanzforscher von Infratest schlussfolgern, dass Online-Brokerage-Anbieter künftig Beratungsofferten für ihre Kundschaft bereitstellen müssen. Hinzu komme, dass die klassischen Filialbanken bei den Investoren als (Online-)Brokerage-Anbieter zunehmend an Bedeutung gewinnen. Den Umfrageergebnissen zufolge sind ist bereits ein erhöhter Zulauf zu den Filialbanken erkennbar.

Der ?Online-Brokerage Monitor Deutschland? von TNS Infratest wird seit 1999 jährlich durchgeführt. Untersucht und vergleichend dargestellt werden unter anderem das primäre Potenzial für Online-Brokerage in Deutschland sowie Einstellungen und Verhaltensweisen dieser potenziellen Marktteilnehmer (= Offline-Investoren). Für die aktuelle Ausgabe wurden insgesamt 676 Online- und 329 Offline-Investoren in Deutschland befragt. (aks)

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