Anzeige
Anzeige
23. September 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Banken lassen Kunden im Stich

Bei europäischen Banken sind zahlreiche Mängel bei der Aufklärung und Beratung von Kunden zu beklagen. Daneben muss sich der Kunde durch einen Dschungel nicht transparenter Kosten- und Gebührenstrukturen schlagen.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der Europäischen Kommission, deren Verbraucherschutzabteilung den Service von 224 Banken in 27 Mitgliedsstaaten getestet hat. Darunter waren 29 Geldhäuser aus Deutschland.

Ein schlechtes Zeugnis stellt die Kommission in Bezug auf die Beratung aus. Wegen unangemessener Beratung würden Bankkunden in Deutschland 50 bis 80 Prozent ihrer langfristigen Anlagen kündigen, was zu einem jährlichen Verlust von 20 bis 30 Milliarden Euro führe.

Zudem monierten die Macher der Studie unzureichende und irreführende Informationen sowie versteckte Kosten bei den Banken, die mit intransparenten Gebührenstrukturen einhergehen. Zwei Drittel der untersuchten Geldhäuser haben laut dem Bericht auf ihren Onlineseiten so undeutliche Angaben zu Gebühren veröffentlicht, dass an der Studie mitwirkende Sachverständige nachfragen mussten. Dennoch schneidet Deutschland in dieser Hinsicht immer noch besser ab als andere europäische Institute.

Erst kürzlich hatten die Versicherungsvertreter Schelte wegen mangelnder Beratungsqualität einstecken müssen (cash-online berichtete hier). (ks)

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

DVAG mit Rekord-Umsatz

Die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meldet für das Jahr 2016 überdurchschnittlich erfolgreiche Geschäftszahlen in Bezug auf Umsatz und Jahresüberschuss.

mehr ...

Immobilien

Immobilien in Hamburg werden teurer

Immobilien- und Grundstückspreise in Hamburg sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Wie die Bausparkasse LBS am Dienstag mitteilte, müssen Käufer vor allem in Zentrumsnähe tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr.

mehr ...

Investmentfonds

Schlumberger geht zu StarCapital

Der Vermögensverwalter StarCapital AG bekommt zum 1. April 2017 prominenten Zuwachs im Vorstand, der künftig aus fünf Personen besteht. 

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter der Infinus-Mutter geht leer aus

Eine Ordensgemeinschaft ist nicht verpflichtet, ein von der Infinus-Mutter Future Business KGaA zurückgezahltes Nachrangdarlehen an den Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe auszuschütten. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Hotelfonds mit Erfolg

Die Lloyd Fonds Gruppe aus Hamburg hat eine weitere Fonds-Hotelimmobilie inklusive der Einzelhandelsflächen an die Hotelgruppe „Motel One“ verkauft. Für das von Motel One betriebene Hotel in Leipzig wurde ein Kaufpreisfaktor von 22,2 bezogen auf die Jahresnettomiete erzielt, teilt Lloyd Fonds mit.

mehr ...

Recht

BU versus AU: Abgrenzung der Leistungsversprechen

Die Arbeitsunfähigkeitskomponente im Rahmen einer Berufsunfähigkeitspolice kann bei unbedarften Versicherungsnehmern zu Verwirrung führen, auch wenn AU und BU zwei gänzlich unterschiedliche Leistungsversprechen beinhalten.

mehr ...