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8. Januar 2009, 00:00
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Umfrage: Bankkunden bevorzugen klassische Beratung

Laut einer Umfrage des Nürnberger Marktforschers Puls fallen die Wünsche deutscher Bankkunden bei der Beratungsform eindeutig aus. Die klassische Beratung in der Filiale wird demnach von 75,9 Prozent der 1.007 Befragten präferiert und liegt damit weit vorne.

Lediglich 10,9 Prozent bevorzugen das Gespräch zu Hause. 5,5 Prozent vertrauen auf Online-Informationen und nur 2,9 Prozent schätzen die telefonische Beratung.

Sparkassen und VR-Banken am besten bewertet

Die beste Beratungsleistung attestieren die Bankkunden der Sparkassengruppe. Die im September 2008 in Telefoninterviews befragten Bundesbürger bewerteten die Sparkassen auf einer Skala von eins (ungenügend) bis sechs (sehr gut) mit 4,56. Den zweiten Platz im Ranking belegen die Volks- und Raiffeisenbanken. Sie bringen es auf einen Durchschnittswert von 4,54.

?Privatkunden sind bei Sparkassen und VR-Banken das Hauptklientel. Beide Organisationen wurden systematisch auf die Bedürfnisse des ?Otto Normal-Anlegers? ausgerichtet?, erklärt Puls-Chef Konrad Weßner die Ergebnisse der Umfrage. Jetzt, wo sich die Finanzwelt radikal ändere, und der einfache Privatkunde wieder stärker in den Fokus rücke, zahle sich diese Strategie aus.

Die Privatbanken hinken in der Gunst der Massen noch hinterher: So landet die Deutsche Bank, das größte private deutsche Geldhaus nach Kernkapital und Börsenwert, mit einem Wert von 4,36 lediglich auf Platz drei. Dahinter folgen die vor der Fusion stehenden Institute Commerzbank (4,33) und Dresdner (4,29). Die rote Laterne bei den klassischen Privatbanken trägt die Hypo Vereinsbank mit einem Wert von 4,13. (hb)

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