Geldanlage: Deutsche agieren äußerst konservativ
Sparen ist für die Bundesbürger ein wichtiges Thema. Bei der Wahl ihrer Anlagen setzen sie indes mit Vorliebe auf die klassischen Langweiler. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank.
So ist das Sparkonto (49,1 Prozent) die beliebteste Option, wenn es darum geht, Geld anzulegen. Dahinter folgen der Bausparvertrag (35 Prozent) und die Lebensversicherung (31,2 Prozent). Fonds und Aktien liegen auf dem letzten Rang (21,9 Prozent).
Die Beliebtheit des klassischen Sparkontos zieht sich der Umfrage zufolge durch alle Altersgruppen, Geschlechter und Einkommensschichten. Es ist im Osten genauso beliebt wie im Westen. Auch Menschen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 2.500 Euro und mehr schätzen diese Anlageform. Fast jeder Zweite von ihnen (46,7 Prozent) hat ein Sparbuch.
Insgesamt zeigt die Umfrage, dass die Sparbereitschaft in Deutschland hoch ist: Fast neunzig Prozent der Bundesbürger finden es demnach wichtig oder sehr wichtig, Geld zurückzulegen. Allerdings kommt nicht einmal jeder Zweite dazu, dies auch regelmäßig zu tun. (hb)
Foto: Shutterstock


















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