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27. September 2010, 13:42
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Studie: Beratung statt Verkauf – sonst nehmen Kunden Reißaus

Wer als Vermittler nur auf Verkauf aus ist und individuelle Lösungen nicht bieten kann, dem kehren die Kunden den Rücken und suchen sich einen neuen Berater – 85 Prozent würden das tun. Was der Berater bieten  muss, zeigt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung „Dauerhaft erfolgreich“.

Flucht-Weglaufen-Rennen-127x150 in Studie: Beratung statt Verkauf - sonst nehmen Kunden ReißausSo wollen 88 Prozent der 1.409 Befragten von unabhängigen Finanzberatern neutral, objektiv, ehrlich, offen und kompetent beraten werden. Der Finanzberater müsse eine Partnerschaft mit seinem Kunden eingehen, so die Studie. Zudem wollen die Kunden maßgeschneiderte Gesamtlösungen in den Bereichen Finanzen, Versicherungen und Vorsorge, und das auf lange Sicht und mit einem ihnen vertrauten Finanzberater.

Erfüllt der Berater die oben genannten Faktoren, sind der Studie zufolge knapp 92 Prozent der Befragten bereit, ihn zu 100 Prozent weiter zu empfehlen sowie alle ihre Finanzprodukte bei ihm abzuschließen.

Es sei wichtig, dass der Finanzberater auf der Seite des Kunden stehe, dessen Interessen voll und ganz vertrete und nicht den Weisungen von Produktanbietern nachgehe oder Vorgaben folge, die von „oben“ ausgegeben würden, sagt Stuart Truppner, Gründer und Geschäftsführer der Kronberger Unternehmensberatung. (ks)

Foto: Shutterstock

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3 Kommentare

  1. Eine wunderbare Beschreibung meiner beruflichen Tätigkeit, die mich sehr darin bestärkt, auch weiterhin meine Kunden als Partner zu sehen. Nils Fischer AWD

    Kommentar von Nils Fischer — 28. September 2010 @ 21:53

  2. Ich kann die Studie nur unterstreichen. Das der Finanzberater “verschrien” ist, ist wohl in erster Linie ein Werk der Medien, weil sich hier Sensationen vielleicht besser darstellen lassen als beim Bäcker oder Autoverkäufer. Es gibt überall schlechte und gute Fachleute, egal ob Bäcker, als Chef in einer Firma oder auch als Versicherungsmakler. Mit meinem bin ich jedenfalls rundweg zufrieden, da hier die Beratung an erster Stelle steht.

    Kommentar von fradiri — 28. September 2010 @ 14:39

  3. Der Beruf des Finanzberaters ist sehr verschrien, denn jeder weiß, das diese Personen nur von Provision leben.

    In Vorleistung zu gehen mit einer kostenlosen und gleichzeitig auch guten Beratung – das schaffen nur die wenigsten.

    Aber am Ende kauft man bei dem Menschen – d.h. kostenlose Beratung und das Risiko, nichts zu verdienen muss in Kauf genommen werden, um langfristig erfolgreich sein zu können!

    Kommentar von Onassis — 27. September 2010 @ 17:58

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