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9. August 2010, 16:36
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Studie: Was Pools von Produktpartnern fordern

Maklerpools und Verbünde haben mehr im Angebot als Zugang zu Produkten und attraktiven Courtagen. Was sie bieten, aber auch welche Forderungen sie stellen, zeigt eine aktuelle Studie der auf Finanzdienstleister spezialisierten Unternehmensberatung Brunotte Konzept.

Megaphon-127x150 in Studie: Was Pools von Produktpartnern fordernGeht es um die technische Ausstattung, bieten der Studie zufolge vier von fünf Pools und Verbünden ein Maklerverwaltungsprogramm oder Kundenmanagementsystem (CRM) an. Auf den Online-Plattformen werden Vergleichs- und Tarifierungsprogramme sowie weitere Anwendungen ausgewählter Produktlieferanten integriert.

Fast alle der 25 befragten Unternehmen verfügen über ein eigenes Produktresearch, Angebote für Vermittler erstellen rund drei Viertel. Den Antragslauf begleiten fast alle Pools, während Vertriebspartner von Verbünden ihre Anträge direkt beim Produktgeber einreichen. Die Schadenbearbeitung unterstützt ein Drittel. Als Backoffice-Services werden auch Verwaltung der Bestände sowie Übernahme von Buchhaltung und Controlling angeboten, so die Studie.

Einige Unternehmen unterstützen ihre Vertriebspartner auch bei der Gewinnung von Mitarbeitern für Backoffice und Vertrieb, und ein Drittel agiert auch als Unternehmensberatung.

Neben den Leistungsangeboten wurde zudem nach den Wünschen der Pools und Verbünde an die Produktgeber (Versicherer, Kapitalanlagegesellschaften und Emissionshäuser) gefragt.

Gefordert wird vor allem die Weiterzahlung der Courtage nach Vertragsbeendigung und  Sicherheit der Daten. Von Bedeutung sind außerdem feste Ansprechpartner, fest definierte Abläufe und Service-Level und Abrechnung in Dateiformaten (Excel, CSV)

Daneben reklamieren die Unternehmen der Studie zufolge unter anderem Fairness, eine berechenbare Geschäftspolitik, Zuverlässigkeit und Einhaltung von IT-Standards wie Bipro- oder GDV-Normen. (ks)

Foto: Shutterstock

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