Anzeige
8. Februar 2012, 13:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Privatanleger: Zweifel am schnellen Ende der Eurokrise

Die Mehrheit der Investoren sind EU-optimistisch, aber Euro-kritisch, das ergab eine Online-Umfrage der Dima24.de. 46 Prozent der befragten Privatanleger glauben demnach an den Zusammenhalt der Europäischen Union, aber nur 13 Prozent erwarten ein Ende der Krise vor 2014.

Eurokrise: Online-Umfrage unter PrivatanlegernEin Großteil der deutschen Privatanleger glaubt nicht an ein Ende der Eurozone, bezweifelt aber gleichzeitig ein schnelles Ende der Eurokrise. Das ist das Ergebnis der diesjährigen Online-Befragung der Vermögensberatung Dima24.de unter ihren Kunden. „Während vielen Anlageprofis und institutionellen Investoren der Blick nach vorn derzeit eher schwer fällt, haben die privaten Anleger sehr klare Vorstellungen und Erwartungen“, meint dazu Frank Schuhmann, Chefanalyst der Vermögensberatung. Den Anlegern wurden dieses Mal fünf Fragen zur Zukunft des Euroraumes und zu ihren Erwartungen zur wirtschaftlichen Entwicklung in diesem Jahr gestellt.

„Das erste Statement der Umfrage lautete: Bis Ende 2013 hat die Eurozone ihre Krise überwunden – hier bezogen die Teilnehmer bereits eine klare Gegenposition“, so Schuhmann. Rund 70 Prozent der Teilnehmer glauben demnach nicht, dass die Eurozone bis Ende 2013 die aktuelle Krise überwunden hat. Nur 13 Prozent sind gegenteiliger Ansicht. Diese Einschätzung zieht sich durch alle Altersgruppen, so Dima24.de. Die befragten Frauen seien besonders Euro-kritisch: Während bei den männlichen Teilnehmern 68 Prozent noch kein Ende der Krise sehen, sind es bei den Teilnehmerinnen sogar 84 Prozent.

Laut der Vermögensberatung sind auch regionale Unterschiede festzustellen: Die Hessen sind demnach zuversichtlicher als die restlichen Bundesbürger. Mit nur 59 Prozent ist hier der Anteil der Befragten, die nicht mit einem Abflauen der Eurokrise vor Ende 2013 rechnen, am niedrigsten. Der Umfrage zufolge, sind die Hamburger am kritischsten, mit 83 Prozent, dann folgen Berlin und Brandenburg mit je 75 Prozent und dann die Befragten aus Baden- Württemberg, von denen 70 Prozent ein Ende der Krise vor Ende 2013 bezweifeln.

Seite zwei: Mehrheit der Anleger glaubt nicht an ein Zerbrechen der EU

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...