BCA AG: Gut gerüstet für die Zukunft

Der Maklerpool BCA musste im Geschäftsjahr 2012 Einbußen beim Umsatz hinnehmen, konnte beim Gewinn jedoch zulegen. Für 2013 erwartet das Unternehmen deutlich bessere Ergebnisse.

Dr. Frank Ulbricht, Vorstand, BCA AG

Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds zeigt sich Finanzvorstand Dr. Frank Ulbricht mit den Geschäftsergebnissen des Jahres 2012 insgesamt zufrieden. „Wir haben die Weichen gestellt, um in diesem Jahr voll durchstarten zu können“, erklärt Ulbricht.

So ging der Umsatz des BCA-Konzerns, der neben der BCA AG auch die BfV Bank für Vermögen AG, Carat sowie den FIBO Finanzservice umfasst, insgesamt von 62,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 50,7 Millionen Euro in 2012 zurück.

Sprung in die Gewinnzone

Aufgrund fortgesetzter Sparmaßnahmen gelang der Sprung in die Gewinnzone. So konnte 2012 ein Konzerngewinn in Höhe von 300.000 Euro erzielt werden, nachdem im Jahr zuvor noch ein Minus von 990.000 Euro in den Büchern stand. Einen Beitrag dazu leistete auch der Verkauf des Verlustbringers BCA Austria Finanzdienstleistungen GmbH, mit dem die Aktivitäten in Österreich aufgegeben wurden.

Erfreulich beurteilt Ulbricht die auf 44,7 Prozent gestiegene Eigenkapitalquote: „Im Vergleich zur Branche ein überdurchschnittlich guter Wert, der die Position der BCA am Markt stärkt“.

BfV Bank für Vermögen verdreifacht Umsatz

Unterhalb des Konzerndachs stach besonders die BfV Bank für Vermögen hervor. Hier verdreifachte sich der Umsatz auf 1,84 Millionen Euro, das verwaltete Vermögen kletterte von 82 Millionen auf 300 Millionen Euro. Die Zahl der Haftungsdachmitglieder legte von 30 auf 279 zu.

Bedeutender Anteil des Riester-Geschäfts

Auf der Produktseite bildet das Riester-Geschäft mit der DWS mit mittlerweile über 40.000 Depots und einem Bestand von über 160 Millionen Euro einen wichtigen Anteil am Investmentbestand.

Deutlich ausgebaut seit letztem Jahr wurde der Bereich der Sachwertanlagen mit Geschlossenen Fonds, der steigende Umsätze verzeichnet.

Außerdem konnte besonders das Firmen- und Gewerbegeschäft im Vergleich zu den privaten Sachversicherungssparten zulegen.

Aufgrund der zunehmenden Regulierung stieg auch die Nachfrage der Finanzvermittler nach standardisierten vermögensverwaltenden Produkten und nach Haftungsdachlösungen.

Kooperation mit Blaudirekt

Positive Effekte erwartet BCA von der mit Blaudirekt Anfang Juni 2013 im Kfz-Bereich gestartete Kooperation.

„Besonders interessant ist der Blaudirekt-Vergleichsrechner, der mit seiner einfachen Handhabung und der Einbindung in die IT-Plattform Business Plus überzeugt“ erklärt Dr. Jutta Krienke, die im BCA-Vorstand den Bereich Versicherungen verantwortet.

In der Lebensversicherung verzeichnete die BCA die Zurückhaltung der Verbraucher. Eine wichtige Rolle spielte die Absicherung der vorzeitigen biometrischen Risiken. Weiteres Kernthema bleibt die betriebliche Altersvorsorge.

Ausblick

„Die BCA wird auch in Zukunft weiterhin Zeichen setzen und Innovationspionier bleiben. Mit ihrem Haftungsdach, dem Investmentangebot Private Investing, modernen Versicherungsangeboten und dem Nachfolgekonzept für Vermittler hat die BCA dies bereits bewiesen und rechnet mit einer Steigerung der Ergebnisse in 2013“, betont Ulbricht. (mh)

Foto: BCA AG

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