Anzeige
Anzeige
18. November 2013, 08:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Jeder Dritte über Finanzthemen gut informiert

34 Prozent der Bundesbürger empfinden ihr eigenes Finanzwissen als gut bis sehr gut,  so die Studie “Sparerkompass Deutschland 2013” der Bank of Scotland. Die beliebtesten Informationsquellen sind demnach Internet und Finanzexperten.

Finanzwissen: Jeder Dritte fühlt sich gut informiert

Besonders selbstbewusst beurteilen die Einwohner Brandenburgs, Baden-Württembergs und Sachsen-Anhalt das eigene Finanzwissen.

Lediglich 20 Prozent der Befragten geben an, über geringes oder gar kein Finanzwissen zu verfügen. Als besonders gut schätzen der Studie zufolge die Brandenburger (42 Prozent), Baden-Württemberger (41 Prozent) und Sachsen-Anhalter (40 Prozent) ihre eigenen Kenntnisse ein. Das Schlusslicht sind demnach die Berliner. Jeder dritte Befragte (33 Prozent) in der Hauptstadt verfügt den eigenen Angaben zufolge über geringes bis gar kein Finanzwissen.

Internet ist beliebteste Informationsquelle

Mehr als die Hälfte der Deutschen (59 Prozent) nutzt der Studie zufolge das Internet zurück, um sich über Finanzthemen zu informieren. 51 Prozent der Befragten setzen demnach auf die Empfehlungen von Finanzexperten. Sie beziehen Bankberater bei Finanzthemen mit ein. Die Beliebtheit des Internets als Informationsquelle zu Finanzwissen sei stark von der Altersklasse der Befragten abhängig.

So nutzen demnach 74 Prozent der 18- bis 29-Jährigen das Netz für die Recherche, aber nur 46 Prozent der 60- bis 69-Jährigen. Einen großen Stellenwert nehmen der Studie zufolge zudem Tipps von Freunden und Verwandten ein. Fast jeder dritte Deutsche (32 Prozent) lässt sich von Bekannten beraten.

Deutsche gehen gut mit ihrem Geld um

Bundesbürger fühlen sich in Sachen Finanzwissen nicht nur gut informiert, sondern haben auch das Gefühl, gut mit Geld wirtschaften zu können, so die Studie. Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) gibt demnach an, sehr gut mit dem eigenen Geld umzugehen. 42 Prozent kommen nach eigenen Angaben gut klar und geben nur selten mehr aus als ihnen zur Verfügung steht.

Ein Ausnahme bilden laut Sparerkompass Selbstständige und Hausfrauen: Rund jeder Fünfte unter ihnen  gibt an, manchmal den Überblick über das vorhandene Budget zu verlieren und mehr Geld auszugeben als vorhanden ist.

Für den “Sparerkompass Deutschland 2013” hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa von Oktober bis Dezember 2012 im Auftrag der Bank of Scotland 1.673 Teilnehmer im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt. (jb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...