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14. Juni 2013, 11:00
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Studie: Am fleißigsten sparen die Einwohner Baden-Württembergs

In Baden-Württemberg wird bundesweit am intensivsten gespart, so eine aktuelle Forsa- Studie im Auftrag der Bank of Scotland. Insgesamt sparen demnach 73 Prozent der Menschen zwischen Wertheim und Weil regelmäßig. Im Nachbarland Bayern sind es 70 Prozent.

Studie: Am fleißigsten sparen die Einwohner Baden-WürttembergsDas geht aus der repräsentativen Studie “Sparerkompass Deutschland 2013” hervor, für die das Meinungsforschungsinstitut Forsa wie in den beiden Vorjahren das Spar- und Anlageverhalten der Bundesbürger untersucht hat.

Immer mehr Deutsche sparen

Schlusslichter beim Sparen sind demnach die Einwohner Hessens und Brandenburgs, von denen nur jeweils die Hälfte angibt, regelmäßig Geld zurückzulegen.

Der Studie zufolge nimmt die Zahl derjenigen, die regelmäßig sparen, weiter zu: Nach 52 Prozent im Jahr 2011 und 57 Prozent im vergangenen Jahr ist der Wert demnach erneut leicht auf 60 Prozent angestiegen. Weitere 28 Prozent der Befragten geben an, gelegentlich Rücklagen zu bilden. Zehn Prozent sparen hingegen gar nicht.

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Studie: Am fleißigsten sparen die Einwohner Baden-Württembergs

Quelle: Forsa / Bank of Scotland

Jeder vierte spart bis 100 Euro zurück

Wie aus dem “Sparerkompass Deutschland 2013” hervorgeht, legt fast jeder vierte Bundesbürger (23 Prozent) jeden Monat zwischen 50 Euro und 100 Euro zur Seite. Weniger als 50 Euro sparen 13 Prozent der Befragten.

Fast ein Viertel der Sparer (24 Prozent) kommt demnach auf 100 bis 200 Euro pro Monat. Eine Summe zwischen 200 und 300 Euro sparen ebenfalls 13 Prozent der Befragten, 300 bis 400 Euro weitere acht Prozent, 400 bis 500 Euro noch vier Prozent. Immerhin neun Prozent geben an, Monat für Monat sogar mehr als 500 Euro übrig zu sparen.

Größere Anschaffungen sind häufigstes Sparmotiv

Ausgaben für neue Möbel, ein Auto oder eine Urlaubsreise sind laut Sparkompass das beliebteste Motiv der Bundesbürger zu sparen (68 Prozent). Auf dem zweiten Rang folgt die private Altersvorsorge mit 52 Prozent (Mehrfachnennungen möglich). Für Notfälle wie Arbeitslosigkeit oder eine schwere Krankheit sparen 33 Prozent.

Darauf folgen die Anschaffung eines Eigenheims sowie die Ausbildung der Kinder oder Enkel (jeweils 14 Prozent). Die eigene Ausbildung (sieben Prozent), ein späteres Erbe (sechs Prozent) sowie Renovierungsarbeiten an der eigenen Immobilie (zwei Prozent) sind weitere Gründe zu sparen. Kein konkretes Ziel haben demnach neun Prozent der Sparer vor Augen. (jb)

 

Foto: Shutterstock

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