Anzeige
Anzeige
22. Oktober 2013, 07:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche sparen weniger

Mehr als jeder Dritte Deutsche hat aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage sein Sparverhalten im letzten halben Jahr verändert, so eine Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank. Aktuell sehen sich demnach weniger Menschen als noch vor zwei Jahren in der Lage zu sparen.

Sparen: Weniger Deutsche bilden finanzielle Rücklagen

Die Sparquote der Deutschen ist seit 2008 kontinuierlich gesunken.

38,6 Prozent geben der Umfrage zufolge an, ihr Sparverhalten der Wirtschaftslage anzupassen. 2011 räumte dies lediglich jeder fünfte Befragte (19,6 Prozent) ein. Zudem sparen demnach im Vergleich zu 2011 weniger Menschen. Die Zahl derjenigen, die heute mehr Geld sparen als vor zwei Jahren, sei jedoch um 14,8 Prozent gestiegen.

Waren vor zwei Jahren 17 Prozent der Deutschen nicht in der Lage, finanzielle Rücklagen zu bilden, sind es aktuell knapp 21,9 Prozent, so die Umfrage. Dennoch überwiege aktuell der Anteil der Sparer unter den Befragten. So sparen demnach 33,4 Prozent regelmäßig jeden Monat, 13,5 Prozent regelmäßig mehrmals im Jahr und 29,7 Prozent der Deutschen legen laut Umfrageergebnis immerhin unregelmäßig mehrmals im Jahr Geld zur Seite.

Spareinlagen wachsen

Obwohl immer mehr Menschen in Deutschland nicht mehr genug finanziellen Spielraum haben, um zu sparen, wachsen der Umfrage zufolge die durchschnittlichen Guthaben auf den Sparkonten in fast allen Bundesländern. Die Höhe und auch der Zuwachs der Sparguthaben fallen demnach regional aber sehr unterschiedlich aus.

Mit 38.863 Euro hatten der Studie zufolge 2012 die Hessen von allen Deutschen am meisten Geld in klassischen Sparanlagen angelegt. Ihr Sparguthaben sei damit fast doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt. Schon 2011 hatten die Hessen demnach mit 35.065 Euro die höchsten Pro-Kopf-Guthaben im Bundesgebiet.

Auf Platz zwei folgt Hamburg mit 25.816 Euro und Platz drei belegen die Berliner mit 25.305 Euro durchschnittlichem Sparguthaben, so die Studie. Das Sparguthaben der Menschen in den neuen Bundesländern betrug demnach mit Pro-Kopf-Einlagen zwischen 10.000 und 13.000 Euro nur rund die Hälfte der westlichen Guthaben. Dennoch sei die Höhe der Einlagen stieg in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern weiterhin moderat gestiegen.

 

Seite zwei: Sparquote sinkt kontinuierlich

Weiter lesen: 1 2

1 Kommentar

  1. Altersvorsorgesparen ist notwendiger denn je, Produkte und Angebote transparenter und besser denn je. Das Risiko der Altersarmut steigt stärker an, da der Konsum immer mehr Raum in knappen Budgets annimmt. Die medialen Verunsicherungskampagnen sollten sich wieder dem wichtigen Zukunftsthema Altersvorsorge positiv annehmen, schließlich soll Wohlstand und Lebensniveau für alle auf hohem Niveau erhalten bleiben.

    Kommentar von Andre Perko - FINANCEDOOR GmbH — 22. Oktober 2013 @ 11:05

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

DVAG mit Rekord-Umsatz

Die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meldet für das Jahr 2016 überdurchschnittlich erfolgreiche Geschäftszahlen in Bezug auf Umsatz und Jahresüberschuss.

mehr ...

Immobilien

Immobilien in Hamburg werden teurer

Immobilien- und Grundstückspreise in Hamburg sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Wie die Bausparkasse LBS am Dienstag mitteilte, müssen Käufer vor allem in Zentrumsnähe tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr.

mehr ...

Investmentfonds

Schlumberger geht zu StarCapital

Der Vermögensverwalter StarCapital AG bekommt zum 1. April 2017 prominenten Zuwachs im Vorstand, der künftig aus fünf Personen besteht. 

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter der Infinus-Mutter geht leer aus

Eine Ordensgemeinschaft ist nicht verpflichtet, ein von der Infinus-Mutter Future Business KGaA zurückgezahltes Nachrangdarlehen an den Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe auszuschütten. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Hotelfonds mit Erfolg

Die Lloyd Fonds Gruppe aus Hamburg hat eine weitere Fonds-Hotelimmobilie inklusive der Einzelhandelsflächen an die Hotelgruppe „Motel One“ verkauft. Für das von Motel One betriebene Hotel in Leipzig wurde ein Kaufpreisfaktor von 22,2 bezogen auf die Jahresnettomiete erzielt, teilt Lloyd Fonds mit.

mehr ...

Recht

BU versus AU: Abgrenzung der Leistungsversprechen

Die Arbeitsunfähigkeitskomponente im Rahmen einer Berufsunfähigkeitspolice kann bei unbedarften Versicherungsnehmern zu Verwirrung führen, auch wenn AU und BU zwei gänzlich unterschiedliche Leistungsversprechen beinhalten.

mehr ...