Anzeige
Anzeige
8. März 2013, 10:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Großteil der Bundesbürger fürchtet Inflation

94 Prozent der Deutschen sind überzeugt, dass die Preise hierzulande im Laufe des Jahres steigen werden. Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Bank of Scotland. Nur die wenigsten wissen demnach jedoch, wie sie auf eine Inflation reagieren sollen.

Großteil der Bundesbürger fürchtet Inflation54 Prozent der Befragten rechnen mit mäßigen, 40 Prozent mit deutlichen Preisschüben in diesem Jahr. Einen Lösungsansatz, wie sie auf die damit einhergehende Geldentwertung reagieren sollen, haben jedoch nur die wenigsten, so die Studie.

Deutsche wollen Wertpapiere, Immobilien oder Gold kaufen

Drei von vier Befragten sind demnach ratlos, weitere 15 Prozent würden erst einmal abwarten, weil sie in der Folge mit steigenden Zinsen für Sparer rechnen. Lediglich zwölf Prozent planen konkrete Maßnahmen: Aktien oder Fonds kaufen wollen sechs Prozent, in eine Immobilie oder in Gold und Goldzertifikate investieren jeweils drei Prozent.

Der Umfrage zufolge rechnen vor allem die Thüringer (61 Prozent) und Brandenburger (55 Prozent) besonders häufig mit starken Preisanstiegen. Deutlich weniger skeptisch sind demnach hingegen die Bewohner Hessens (25 Prozent) und Schleswig-Holsteins (32 Prozent). Wie sie auf die Entwicklung reagieren sollen, ist vor allem den 18- bis 29-Jährigen (83 Prozent) ein Rätsel.

Ein Drittel der Bundesbürger rechnet mit steigenden Zinsen

Die Meinungsforscher haben auch untersucht, wie die Bundesbürger die Entwicklung der Zinsen in diesem Jahr einschätzen: Jeder Dritte rechnet demnach mit steigenden Zinsen, 36 Prozent mit konstanten Konditionen und 14 Prozent mit einem erneuten Zinsrutsch.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat für die bevölkerungsrepräsentative Umfrage zu Preisen und Zinsen 2013 im Auftrag der Bank of Scotland im Zeitraum 31. Oktober bis 16. November 2012 insgesamt 1.673 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt. (jb)

 

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

DVAG mit Rekord-Umsatz

Die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meldet für das Jahr 2016 überdurchschnittlich erfolgreiche Geschäftszahlen in Bezug auf Umsatz und Jahresüberschuss.

mehr ...

Immobilien

Immobilien in Hamburg werden teurer

Immobilien- und Grundstückspreise in Hamburg sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Wie die Bausparkasse LBS am Dienstag mitteilte, müssen Käufer vor allem in Zentrumsnähe tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr.

mehr ...

Investmentfonds

Schlumberger geht zu StarCapital

Der Vermögensverwalter StarCapital AG bekommt zum 1. April 2017 prominenten Zuwachs im Vorstand, der künftig aus fünf Personen besteht. 

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter der Infinus-Mutter geht leer aus

Eine Ordensgemeinschaft ist nicht verpflichtet, ein von der Infinus-Mutter Future Business KGaA zurückgezahltes Nachrangdarlehen an den Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe auszuschütten. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Hotelfonds mit Erfolg

Die Lloyd Fonds Gruppe aus Hamburg hat eine weitere Fonds-Hotelimmobilie inklusive der Einzelhandelsflächen an die Hotelgruppe „Motel One“ verkauft. Für das von Motel One betriebene Hotel in Leipzig wurde ein Kaufpreisfaktor von 22,2 bezogen auf die Jahresnettomiete erzielt, teilt Lloyd Fonds mit.

mehr ...

Recht

BU versus AU: Abgrenzung der Leistungsversprechen

Die Arbeitsunfähigkeitskomponente im Rahmen einer Berufsunfähigkeitspolice kann bei unbedarften Versicherungsnehmern zu Verwirrung führen, auch wenn AU und BU zwei gänzlich unterschiedliche Leistungsversprechen beinhalten.

mehr ...