Anzeige
14. Oktober 2014, 08:23
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Finanzwissen: Selbstbewusst trotz Wissenslücke

Rund die Hälfte der Bundesbürger zeigt sich im Umgang mit Geld selbstbewusst, so eine aktuelle Umfrage der Bank of Scotland. Gleichzeitig beurteilt demnach aber jeder Vierte das eigene Finanzwissen als schlecht.

Finanzwissen: Deutsche haben Mut zur Lücke

Trotz bekannter Wissenslücken, geben sich die Deutschen im Umgang mit Geld selbstbewusst.

51 Prozent der Deutschen glaubt mit Geld, sehr gut haushalten zu können, so die Studie “Sparerkompass 2014″, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Bank of Scotland durchgeführt hat. Weitere 40 Prozent sind demnach der Ansicht, einigermaßen klar zu kommen und nur selten mehr auszugeben, als sie tatsächlich auf dem Konto haben.

Ihr Finanzwissen empfinden die meisten Bundesbürger laut der Studie indes als ausbaufähig. So verfügt demnach jeder Vierte nach eigenen Angaben über “geringes” oder “gar kein” Finanzwissen. Lediglich etwa jeder Dritte fühle sich “sehr gut” oder “gut” informiert. Insbesondere jungen Menschen fehlt es laut der Studie an Finanzwissen. So geben in der Altersklasse der 18- bis 29-Jährigen38 Prozent an, nur über “geringes” oder “gar kein” Finanzwissen zu verfügen.

Keine Kenntnis der eigenen Rücklagen

Die Kontrolle über die eigenen Geldanlagen fällt der Studie zufolge einigen Deutschen schwer. Von denjenigen Befragten, die mindestens eine Geldanlage besitzen, kenne etwa jeder Sechste die Höhe der eigenen Rücklagen nicht genau. Eine ungefähre Vorstellung über die Höhe des Gesparten besitzt demnach hingegen jeder dritte Sparer. 46 Prozent der Deutschen kontrolliert laut der Studie jedoch regelmäßig die Höhe der eigenen Rücklagen.

Nur wenige der Befragten nutzen hingegen Hilfsmittel, wie etwa das klassische Haushaltsbuch oder eine moderne Finanzsoftware. Ein traditionelles Haushaltsbuch führe nur jeder vierte Befragte. Lediglich acht Prozent der Deutschen nutzen der Studie zufolge die moderne Variante – eine Finanz-Software.

Für die bevölkerungsrepräsentative Umfrage zum Geldanlageverhalten der Deutschen hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Bank of Scotland im Zeitraum vom 11. bis 20. Dezember 2013 insgesamt 1.676 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt. (jb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...