Anzeige
Anzeige
24. Oktober 2014, 09:32
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Beratung professionalisieren

Ronald Perschke Vorstand der Going Public Akademie für Finanzberatung, über den Beratermarkt, Regulierungsbestrebungen und die neue Welt der Beteiligungsbranche.

Freier Vertrieb

Ronald Perschke, Vorstand der Going Public Akademie für Finanzberatung: “Ich würde mir wünschen, dass nicht nur Vertriebswege- und die Institutsregulierung vorangetrieben, sondern auch über die Produktrahmenbedingungen nachgedacht wird.”

Gegenwärtig gibt es rund 240.000 Versicherungsvermittler, denen nur etwa 40.000 gewerbliche Vermittler von Investmentvermögen gegenüberstehen. Darin enthalten sind lediglich 11.000 Vermittler, die im Bereich Beteiligungen tätig sind.

Bei den derzeitigen Rahmenbedingungen, so wie die Politik sich aufstellt, wird die Regulierung im Anlagebereich weiter zunehmen und dort die ohnehin schon niedrige Vermittlerzahl weiter sinken lassen. Insofern dürfte das Geschäft immer mehr zugunsten der professionellen Vertriebswege gehen.

Denn die Zahl von 11.000 Vermittlern wird nicht ausreichen, damit alle Anbieter ihre Produkte ausreichend platzieren können. Die Regulierungsbemühungen sehen wir indes absolut positiv, nicht zuletzt, weil auch der Professionalisierungsgrad im Beratungsmarkt, gerade im Bereich der Investments steigen muss.

Sachkundeprüfung wie Führerschein

Man kann zwar darüber streiten, ob die geforderte Sachkundeprüfung eine ausreichende Qualifikation ist. Es ist sicherlich nicht mehr und nicht weniger als ein Führerschein. Man erhält das Papier, aber ob ich danach schon wirklich gut Auto fahren beziehungsweise beraten kann, ist doch eher zweifelhaft.

Tatsächlich glaubt immer noch ein Teil der Berater, damit sei seine Qualifikation zunächst einmal abgeschlossen, was ganz sicher ein Irrtum ist. Und die Gesetzgebung ist bereits dabei, dort neue Pflöcke einzuziehen.

Denn die fortlaufende Qualifizierung, die Fortbildungsverpflichtung wird ein Thema der nächsten Jahre werden. Als schwierig sehen wir die Umsetzung der Regulierung an. Denn Anfang 2013 trat die Finanzanlagenvermittlerverordnung in Kraft und nur ein gutes halbes Jahr später, setzte das KAGB ein, das ebenfalls eine Auswirkung auf den Paragrafen 34f in der Zuordnung der Produkte hat und bis heute noch nicht in der Breite im Vermittlermarkt angekommen ist.

Seite zwei: Haftungsproblem auf Beraterseite

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Systematischer Rechnungs-Check-up spart Kosten

Bei der Prüfung der Sozialversicherungsträger-Regresse fällt fast jede dritte Forderung durch, die auf dem Schreibtisch der Haftpflichtversicherer landet. Durch eine systematische und medizinisch fundierte Kontrolle können etwa zehn Prozent der ursprünglich geforderten Beträge eingespart werden. Gastbeitrag von Olav Skowronnek, Actineo

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Banken leihen sich von EZB 233,5 Milliarden Euro

Die europäischen Kreditinstitute haben vorerst die letzte Gelegenheit sehr stark genutzt, um sich zum Nullzins Kredite von der EZB zu besorgen. Auch in der Eurozone verdichten sich mittlerweile die Anzeichen für einen strafferen Notenbankkurs.

mehr ...

Berater

Sparkassen im Norden forcieren Online-Banking

Trotz wachsender Belastungen durch die Niedrigzinsen haben die Sparkassen in Schleswig-Holstein 2016 ihren Jahresüberschuss nach Steuern auf 143,2 Millionen Euro steigern können. Das teilt der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein mit. Um sinkenden Erträgen entgegenzuwirken, wollen die Sparkassen ihr digitales Angebots ausbauen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...