21. Oktober 2014, 11:31

Studie: Honorarberatung findet wenig Anklang

Knapp drei Viertel der Bundesbürger sind nicht an einer Honorarberatung zu Versicherungs- und Finanzprodukten interessiert, so eine repräsentative Umfrage der Kölner Agentur Servicerating. Knapp die Hälfte der Befragten sei zudem nicht bereit, ein Honorar von mehr als 50 Euro für eine Beratung zu zahlen.

Deutsche können mit Honorarberatung nur wenig anfangen

Die Mehrheit der Deutschen kann sich der Studie zufolge kaum vorstellen, für eine Versicherungs- oder Finanzberatung ein Honorar zu bezahlen.

74 Prozent der Deutschen kann sich der Umfrage zufolge nur schwer vorstellen, für eine gute Versicherungs- oder Finanzberatung ein Honorar zu bezahlen. Lediglich jeder fünfte Bundesbürger zeigt sich demnach aufgeschlossen gegenüber Honorarberatung. Unter den Jüngeren (18 bis 24 Jahre) würde rund jeder Dritte (36 Prozent) für ein Beratungsgespräch ein Honorar zahlen.

Geringe Zahlungsbereitschaft

Die geringe Akzeptanz der Honorarberatung spiegele sich auch in der Höhe der Bezahlung wider, heißt es in der Studie. So gibt knapp die Hälfte der Befragen (47 Prozent) an, für eine Honorarberatung im Versicherungsbereich (zwei mal zwei Stunden inklusive Angebotsberechnung und Vorbereitung von Unterlagen) nicht mehr als 50 Euro bezahlen zu wollen.

18 Prozent der Befragten würden zwischen 50 und 100 Euro in eine Honorarberatung investieren und  lediglich fünf Prozent zwischen 100 und 200 Euro. “Nach Schätzung von Branchenexperten müsste eine solche Beratung aber knapp 400 Euro kosten, um den notwendigen Aufwand widerzuspiegeln”, kommentiert Kai Riedel, Geschäftsführer bei Servicerating.

 

Seite zwei: Wahlmöglichkeit zwischen Honorarberatung und Provision

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1 Kommentar

  1. Wird das Honorar für eine „Finanz-Problem-Lösungs-Beratung“ – anstelle „Produkt-Beratung“ gegen Provision – „verkauft“, verstehen ¾ des wünschenswerten Klientels sofort, dass der Zeitaufwand für diese neutrale Beratung Geld kosten muss, wenn es anschließend nicht zu anderen Vergütungen kommt, wie unsere Softwareanwender beim Einsatz des VERMÖGENSPASSes berichten.

    Wird dieser Beratungsprozess mit der DIN ISO 22222 Zertifizierung aufzeigt (s. Mindmap-Grafik im eBook bei mwsbraun.de), besitzt man DEN Tür-Öffner zum gehobenen Klientel.

    Dieses kennt die DIN ISO 9001 zu 99 % als Gütesiegel und nutzt es überwiegend selber für die Werbung. Eine bessere – täglich sicht- und einsetzbare Empfehlung eines Dritten – gibt es nicht, oder Sie haben sich noch nie mit der 9001 beschäftigt.

    Kommentar von Frank L. Braun — 22. Oktober 2014 @ 21:00

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