Anzeige
Anzeige
22. August 2014, 08:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mobile-Banking: Apps werden kaum genutzt

Lediglich ein Drittel der Mobilgeräte-Besitzer in Deutschland nutzt Apps zum Mobile-Banking, so eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting. Um die Attraktivität der Anwendungen zu erhöhen, sollten Finanzinstitute ihre Webseiten demnach für die mobile Nutzung aufrüsten.

Mobile-Banking-Apps werden wenig genutzt

In Deutschland nutzt nur rund ein Drittel der Besitzer mobiler Endgeräte Mobile-Banking-Angebote.

Der Studie zufolge bieten fast alle Banken in Deutschland Apps zum Mobile-Banking an. Doch nur 34 Prozent der deutschen Nutzer von internetfähigen Mobilgeräten greifen demnach auch auf Apps von Banken zu. Müssten die Befragten zwischen klassischer Internetseite und App wählen, um Bankinformationen und -angebote abzufragen, würden sich mehr als zwei Drittel für die Homepage entscheiden und nur zwölf Prozent für die App, heißt es in der Studie.

“Damit mehr Bankkunden Mobile-Banking betreiben, müssen die Institute ihre klassischen Webseiten für das mobile Internet fit machen”, erläutert Klaus Schilling, Mobile-Banking-Experte bei Steria Mummert Consulting. “Denn die Kunden wollen einerseits keine komplexen Bankgeschäfte auf einem kleinen Smartphone-Display durchführen. Und andererseits fehlt den Webseiten ein sogenanntes “Response Webdesign”, um mit Tablet-PCs darauf zugreifen zu können”, so Schilling weiter.

Mobile-Banking zur Kundenbindung

Die Studienautoren sind der Ansicht, dass sich Mobile-Banking für die Kundenbindung lohnt. Im Branchenvergleich seien Nutzer von Banken-Apps die aktivsten. Über zwei Drittel von ihnen greifen demnach mindestens einmal wöchentlich auf eine mobile Anwendung zu. Bei Apps von Reiseanbietern sind es dagegen weniger als ein Drittel. Entsprechend hoch sei auch die Nutzer-Zufriedenheit. Fast hundert Prozent der Nutzer hätten am Mobile-Banking-Angebot nichts auszusetzen.

Mobile-Banking per App war nur der erste Schritt”, erklärt Schilling. “Im nächsten Schritt müssen die Finanzinstitute ihren Internetseiten ein “Response Webdesign” verordnen. Und danach stellt sich die Frage, wie neue Gerätetypen, zum Beispiel Wearables, für innovative Ideen im Bankenbereich eingesetzt werden können.”

Für die Studie „Potenzialanalyse Mobility“ wurden im April 2014 in einer Online-Umfrage 1.000 Endkunden befragt. Dabei wurde untersucht, welche Einstellung die Bevölkerung zur Nutzung von Apps in ausgewählten Branchen hat. Die Daten sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung nach Alter, Geschlecht und Bundesland, gewichtet nach dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes. (jb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Universa erweitert Fondspolice

Die Universa hat ihre fondsgebundene Rürup-Rente weiter ausgebaut. Nach Angaben des Versicherers können Kunden in der Einzelfondsauswahl bis zu fünf Anlagefavoriten aus rund 50 Aktien-, Renten-, Misch-, Dach- und Geldmarktfonds wählen und diese jederzeit wieder ändern.

mehr ...

Immobilien

Beruhigung am chinesischen Immobilienmarkt

Obwohl die Immobilienpreise in den meisten chinesischen Städten weiter steigen, beruhigt sich der Markt im Vergleich zu den Vormonaten. Dies geht aus einer am Mittwoch in Peking veröffentlichten Erhebung der nationalen Statistikbehörde hervor.

mehr ...

Investmentfonds

Aktientausch: BFH-Urteil zur Steuerfreiheit bei einem Barausgleich

Erhält ein Aktionär bei einem Aktientausch einen Barausgleich für vor dem 1. Januar 2009 erworbene ausländische Aktien, die länger als ein Jahr gehalten wurden, unterliegt dieser Barausgleich nicht der Einkommensteuer. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH).

mehr ...
18.01.2017

Donald sieht rot

Berater

Dirk Kreuter startet Vertriebsoffensive

Vertriebsexperte Dirk Kreuter gastiert in diesem Jahr in acht deutschen Städten und in Wien mit dem Event “Vertriebsoffensive”. Zu den Themen zählen unter anderem Kundenakquise, Einwandbehandlung und “Die Psychologie des Überzeugens”. Cash.-Online-Leser erhalten vergünstigte Karten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia offeriert digitale Zeichnung von Immobilienfonds

Die Platzierungspartner der Patrizia GrundInvest können ab sofort das Portal eDirektzeichnung zur Erweiterung ihres Online-Angebots für Sachwerte nutzen.

mehr ...

Recht

WIKR: Konsequenzen für die Darlehensvergabe der Assekuranz

Die Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) im März 2016 bedeutet für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Auch das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) ist von der WIKR betroffen. In ihrer aktuellen Publikation stellt die Finanzaufsicht Bafin die Änderungen dar.

mehr ...