Anzeige
24. Oktober 2014, 11:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Votum will Vergütungskodex entwickeln

Der Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-­Unternehmen in Europa e. V. (Votum) will einen Kodex für den Umgang mit verschiedenen Vergütungssystemen in der Allfinanzberatung erarbeiten. Damit solle ein konstruktiver Weg in die Zukunft der Finanzberatung beschritten werden.

Votum-Verband plant Vergütungskodex

Martin Klein: “Wir müssen die Freiheit der Vergütungssysteme erhalten.”

Hintergrund für den geplanten Vergütungskodex ist laut Votum die aktuelle Reform der Lebensversicherung. Das LVRG  werde bei den Vertriebsunternehmen zu Anpassungen ihrer Geschäftsmodelle führen. Dazu gehört demnach auch der Auf-­ und Ausbau zusätzlicher Serviceleistungen, die über Gebühren oder Honorare vergütet werden. Die Koexistenz von verschiedenen Vergütungsmodellen sei in den Regelungen der IMD 2 explizit vorgesehen.

Freiheit der Vergütungsmodelle erhalten

“Diese ist auch nötig, um die vom Gesetzgeber intendierte höhere Bedeutung von Honorarkomponenten in der Vermittlung schrittweise verwirklichen zu können. Angesichts der extrem geringen Zahl reiner Honorarberater kann dies nur über neue Angebote der etablierten Vermittler erreicht werden”, meint Votum-Geschäftsführer Martin Klein. “Wir müssen die Freiheit der Vergütungssysteme erhalten”, fordert Klein. Der Votum-Verband will mit einem Vergütungskodex aktiv dazu beitragen, dass auch unter den neuen Bedingungen faire Regeln eingehalten werden.

“Natürlich kann es nicht sein, dass etwa für eine Leistung erst ein Honorar und dann noch eine Provision kassiert wird”,  erläutert Klein. “Zugleich sollte aber genügend Gestaltungsspielraum bleiben, um den Präferenzen des jeweiligen Kunden Rechnung zu tragen”, so Klein weiter. Im November werde eine Arbeitsgruppe des Votum-Verbands erste Vorschläge für entsprechende Standards entwickeln. Der Vergütungskodex soll dann das Votum-Gütesiegel für Transparenz, Qualität und Sicherheit des Kunden ergänzen. (jb)

Foto: Votum

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Bericht: Höheres Rentenniveau beseitigt Altersarmut nicht

In der Debatte um die Bekämpfung von Altersarmut hat die Rentenversicherung vor falschen Strategien gewarnt. Dies melden die Zeitungen der Funke Mediengruppe.

mehr ...

Immobilien

Positionswechsel im Vorstand von Commerz Real

Sandra Scholz (45) wird zum 1. März 2017 in den Vorstand der Commerz Real aufrücken. Die bisherige Leiterin Human Ressources und Communications wird im Vorstand neben diesem Bereich auch für Marketing und Direktvertrieb, Compliance, Recht sowie das Investoren- und Anlegermanagement verantwortlich zeichnen.

mehr ...

Investmentfonds

Regimewechsel an den Märkten möglich

Nach dem Amtsantritt von Donald Trump schauen die Märkte gebannt auf die Wall Street. Gastkommentar von Werner Kolitsch, M&G Investments

mehr ...

Berater

Testament unauffindbar? Auch die Kopie ist gültig

Die Kopie eines Testaments kann zur Bestimmung der Erbfolge ausreichen, wenn die formgerechte Errichtung des Originaltestaments bewiesen werden kann. Dies entschied das Oberlandesgericht (OLG) Köln in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Finanzchef bei Dr. Peters

Markus Koch ist mit sofortiger Wirkung in die Geschäftsführung der Dr. Peters Group berufen worden. Er wird dort künftig die Bereiche Finanzen, Controlling, Rechnungswesen, Steuern, Unternehmensplanung, Personal und IT verantworten.

mehr ...

Recht

Brexit hat Folgen für britische Fondsbranche

Auf die britischen Investmenthäuser kommen möglicherweise unruhige Zeiten zu. Der Brexit könnte dazu führen, dass Großbritannien künftig den Status eines so genannten “Drittstaates” hat. Für die britische Fondsbranche hätte dieses Szenario Folgen.

mehr ...