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8. Oktober 2015, 09:30
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Droht eine Blase am Fintech-Markt?

Immer mehr Fintechs strömen weltweit in den Markt und überzeugen Kapitalgeber von ihren Ideen. Vor allem Startups, die auf das bestehende Angebot traditioneller Banken aufbauen, wird Potenzial zugeschrieben. Einige Experten warnen jedoch vor einer Blasenbildung am Fintech-Markt.

Fintechs: Finanzexperten fürchten Blase

Finanzexperten warnen aufgrund der starken Konzentration neuer Fintechs in den Bereichen Retail-Banking, Kreditvergabe sowie Anlageberatung vor einer entstehenden Blase.

Fintechs schießen derzeit wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden. Schätzungen gehen von weltweit rund 12.000 Fintechs aus, die mit traditionellen Banken konkurrieren wollen. Laut einer Studie der Strategieberatung LSP Digital sind 139 von ihnen in Deutschland ansässig.

Die meisten deutschen Fintechs haben sich in Berlin angesiedelt: Insgesamt haben 49 der deutschen Startups, die sich auf moderne Technologien im Bereich der Finanzdienstleitungen spezialisiert haben, ihren Sitz in der Hauptstadt – gefolgt von München mit 18, Hamburg mit 14 und Frankfurt am Main mit elf Unternehmen.

Investitionen in Fintechs steigen

Laut einer Studie der Unternehmensberatung Accenture haben sich die Investitionen in Fintechs weltweit von drei Milliarden US-Dollar in 2013 auf 12,2 Milliarden US-Dollar vervierfacht. Für 2015 erwarten Experten eine Fortsetzung dieser Entwicklung.

Fintechs: Finanzexperten fürchten Blase

Der US-amerikanische Bezahldienst Paypal wird höher bewertet als die Deutsche Bank. Quelle: Barkow Consulting

In gleichem Maße wie die Investitionen sind bisher die Bewertungen der individuellen Fintech gestiegen. So wird der amerikanische Zahlungsdienst PayPal mit rund 49 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung höher geschätzt als die Deutsche Bank mit rund 45 Milliarden US-Dollar.

Laut Statista beschäftigen sich weit über 100 der deutschen Fintechs mit der Finanzierung im Allgemeinen (Crowdfunding, Factoring und Kreditvergabe). Über 30 der Startups wollen mit Angeboten rund um die Geldanlage überzeugen. Etwas mehr als 20 der Unternehmen befassen sich demnach mit Zahlungssystemen.

Seite zwei: Erste Einbrüche in zwei bis vier Jahren erwartet

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