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17. November 2015, 09:16
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Die Flexi-Rente kommt: Arbeiten im Alter wird attraktiver

Der große Wurf ist es nicht, aber immerhin: Trotz aller Unkenrufe hat sich die Große Koalition jetzt doch noch auf die “Flexi-Rente” verständigt. Ein Schritt nach vorne.

Die Weirich-Kolumne

Flexi-Rente

Professor Dieter Weirich: “Chance für Teilhabe und Sinnstiftung.”

In der Schlussrunde setzten sich die Mittelständler in der CDU/CSU-Fraktion des Deutschen Bundestages mit einigen wesentlichen Forderungen durch.

Für sie ist die “Flexi-Rente” das Gegenmodell zur Rente mit 63 nach 45 Versicherungsjahren.

Arbeiten im Alter attraktiver

Seine Zustimmung zu dieser fragwürdigen Neuregelung hatte der Wirtschaftsflügel der Union zu Beginn der Legislaturperiode von einer späteren Liberalisierung beim Renteneintrittsalter abhängig gemacht. Zwischenzeitlich drohte die Truppe um Carsten Linnemann leer auszugehen.

Jetzt konnte der Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung frohlocken, das Arbeiten im Alter werde künftig für Arbeitnehmer wie Arbeitgeber attraktiver. Der Entschließungsantrag der Koalitions-Arbeitsgruppe an Bundestag und Bundesregierung sei ein “wichtiges Signal, dass der Beginn des Rentenbezugs nicht das Ende des Arbeitslebens bedeuten muss”.

Ein Balanceakt

Einerseits wollte man die Rente mit 67 nicht aushebeln, andererseits wollte man aber auch keine Anreize für Frühverrentungen geben. Im Ergebnis soll es künftig für die Menschen attraktiver werden, nach Erreichen des regulären Rentenalters zusätzlich in Teilzeit weiter zu arbeiten.

Arbeitgeber werden von den 1,5 Prozent, die sie nach heutiger Lage für die Arbeitslosenversicherung einzahlen müssen, künftig befreit, womit ein Anreiz geschaffen wird, Senioren Angebote zur Fortsetzung ihres Wirkens zu unterbreiten, was auch eine Maßnahme zur Behebung des Fachkräftemangels sein kann.

Seite zwei: Neuerungen bei Teilrente ab 63

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3 Kommentare

  1. Der Artikel ist eine ärgerliche Sache, weil er keinerlei belastbare Informationen liefert. Wer sich wirklich für das Thema interessiert, wird – je nach Kenntnisstand – desinformiert oder erfährt nichts Neues. Nicht einmal einen Hinweis, wo man sich tatsächlich über Neuregelungen informieren kann.
    Das ist kein Journalismus, nein.

    Kommentar von Andre Sokolew — 17. November 2015 @ 23:54

  2. Ich verstehe Ihr Jammern nicht. Ihre frühe Geburt verschafft kein Recht, allenfalls eine Bevorzugung, die später Geborene nicht in Anspruch nehmen können.

    Wer früher in Rente geht, zahlt weniger in die Kasse ein, holt aber früher etwas heraus. Logisch, dass es da Abschläge gibt, ich kann keine Ungerechtigkeit entdecken.

    Kommentar von Andre Sokolew — 17. November 2015 @ 23:49

  3. Wann wird denn nun der Abschlag für die bisher betrogenen Rentner, die mit 61 oder danach durch das Recht der frühen Geburt noch bis 1951 vorzeitig in Rente gehen konnten auch angehoben? Mein Abschlag ist z.B. 18 % der Normalrente mit 65 – nur weil ich umständehalber -um nicht in HARTZIV zu fallen- vorzeitig in Rente gegangen bin.
    Ist dort überhaupt jemals eine NEUREGELUNG angedacht, oder bleiben WIR DIE DUMMEN???
    Lg Elfi Buske

    Kommentar von Elfi Buske — 17. November 2015 @ 13:52

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